16.11.2009 Die Pensionskassen verwalten derzeit ein Vermögen von 12,4 Milliarden Euro und erbringen den größten Anteil an Firmenpensionen. Weil sie im Zug der Finanzkrise deutliche Schwächen zeigten, soll es jetzt Reformen geben. Der Staat soll zeigen, wie es besser geht.
Die Pensionskassen haben im dritten Quartal 2009 einen Ertrag von durchschnittlich 7,35 Prozent erwirtschaftet, im vergangenen Jahr aber im Durchschnitt Veranlagungsverluste von minus 12,94 Prozent verzeichnet. Die negative Performance hat bei vielen Beziehern von Zusatzpensionen deutliche Verluste bei ihrer Altersversorgung gebracht. Die daraus resultierende Unzufriedenheit hat auch die Politik auf den Plan gerufen, die Reformen bei den Pensionskassen urgiert. Am weitesten ging dabei am Wochenende der Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger. Er forderte „angesichts der Verluste bei den Pensionskassen eine ,public option’ – eine öffentliche, vom Staat eingerichtete Pensionskasse, die den privaten, die das Geld an der Börse verzockt haben, Konkurrenz macht“. Verfassungsklage im LaufenDer grüne Politiker präzisierte seine Vorstellungen nicht näher, sondern beschränkte sich auf den Hinweis, dass die Verluste bei den Pensionskassen in der Höhe von bis zu 45 Prozent schon zu einer Verfassungsklage der Oppositionsparteien geführt haben, die derzeit im Laufen ist. „Das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes sollte jetzt sinnvoller Weise abgewartet werden“, so Öllinger, der mit seinem Vorstoß in erkennbarem Widerspruch zur eigenen Forderung stand. Sein Vorschlag war offenbar eine Replik auf die kurz davor veröffentlichten Vorschläge des SP- Was die SP- Die Vorschläge des SP-
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