Kurz notiert

19.5.2017 – Netinsurer und Liemmec entwickeln eine neue „Beratungslösung für Versicherungsvermittler“. – Die Wiener Städtische bietet nun online E-Bike-Versicherungen an. – Arag sieht sich im Aufwind: Die Bestandsprämien haben die 60-Millionen-Euro-Marke überschritten. – Der Uniqa-Konzern hat sein Italien-Engagement beendet, der Verkauf ist abgeschlossen.

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Aktuelle Meldungen der letzten Tage kurzgefasst:

Netinsurer und Liemmec entwickeln neue Beratungslösung

Netinsurer IT Services (HKR GmbH) und die Liemmec GmbH arbeiten gemeinsam an einem neuen Produkt, das inhaltlich auf den Grundzügen des bestehenden Liemmec-Portfolios basiere. Es soll eine „intelligente sowie rechtskonforme Beratungslösung für Versicherungsvermittler“ sein, die Beratung und Dokumentation erleichtert.

Man wolle damit „Werkzeuge zur Verfügung stellen, um dem sich ändernden Kundenverhalten gerecht zu werden und andererseits effizient, professionell und rechtssicher arbeiten zu können“, sagt Netinsurer-Geschäftsführer Thomas Hajek.

„Insbesondere zeitraubende Prozesse wie die Beratungsdokumentation wollen wir gemeinsam mit Netinsurer erheblich optimieren“, so Liemmec-Geschäftsführer Roland Bedernik in der Aussendung. Eine erste öffentliche Vorstellung des Programms ist für den Sommer geplant.

Städtische erweitert Online-Angebot um E-Bike-Versicherung

Die Wiener Städtische Versicherung AG bietet nun online auch eine E-Bike-Versicherung an. Das Basispaket umfasst eine Teil- oder Vollkasko- und eine Haftpflicht-Versicherung. Optional sind eine Lenkerunfall-Versicherung, ein E-Bike-Rechtsschutz sowie eine Sonderklasse-Versicherung erhältlich.

Versicherbar sind E-Bikes bis zu einem Kaufpreis von 6.000 Euro und bis zu vier Wochen nach Kauf. Die Bauartgeschwindigkeit darf höchstens 25 km/h, die Motorleistung höchstens 600 Watt betragen; Das E-Bike muss privat genutzt werden und darf kein behördliches Kennzeichen haben, damit das neue Angebot genutzt werden kann.

„Ein neues E-Bike mit einem Wert von 2.500 Euro ist ab einer Jahresprämie von 109 Euro versicherbar“, so die Städtische.

Bestandsprämien: Arag überschreitet 60-Millionen-Euro Marke

Wie die Arag SE Direktion für Österreich in einer Aussendung mitteilt, hat sie nun die Marke von 60 Millionen Euro an Bestandsprämien überschritten. Das Volumen belaufe sich per 17. Mai auf 60,034 Millionen Euro, nach 58,914 Millionen zu Jahresbeginn.

Auf das Gesamtjahr hochgerechnet entspreche dies einem Wachstum von knapp fünf Prozent. Zum einen habe man die Produktion gegenüber dem Vorjahr (per Ende April 2017) um 31,1 Prozent steigern können, während das Storno weiter rückläufig sei.

Matthias Effinger, CEO des Rechtsschutz-Versicherers, führt das Wachstum unter anderem darauf zurück, dass die Schadenabwicklung durch Inhouse-Juristen bei vielen Schadenfällen, die modulare Produktstruktur und die Underwriting-Praxis bei den Vertriebspartnern auf positives Echo stoße.

Italien: Uniqa schließt Verkauf ab

Das Italien-Engagement der Uniqa Insurance Group AG ist beendet. Wie der Konzern bekanntgegeben hat, ist der Verkauf der italienischen Tochtergesellschaft am Mittwoch rechtlich vollzogen worden.

Der Verkauf der Uniqa Assicurazioni SpA und ihrer in Italien tätigen Tochtergesellschaften Uniqa Previdenza SpA und Uniqa Life SpA an den italienischen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Società Reale Mutua di Assicurazioni war am 2. Dezember 2016 angekündigt worden (VersicherungsJournal 5.12.2016).

 
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