Kundenwunsch: Langfristige Vorsorge darf nicht starr sein

17.7.2017 – 85 Prozent geben in einer Umfrage an, dass es ihnen wichtig ist, bei einer langfristigen Vorsorge während der Laufzeit Änderungen vornehmen zu können – auch ohne Kosten. Der Wunsch, den Sparbeitrag anpassen zu können, ist ebenfalls weit verbreitet. Tendenziell wird Flexibilität von den Älteren häufiger eingefordert als von den Jüngeren.

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„Unabhängig davon, ob beziehungsweise in welcher Form Sie Geld ansparen oder anlegen: Wie wichtig sind Ihnen persönlich die folgenden Punkte bei einer langfristigen Vorsorge?“

Diese Frage stellte das Market-Institut im Auftrag der Nürnberger Versicherung AG Österreich und des Fachverbands Finanzdienstleister im März 1.000 Österreichern und legte fünf Aspekte zur Bewertung vor.

Sparbeitrag soll sich ändern können

54 Prozent gaben in der Umfrage an, dass es ihnen sehr wichtig sei, „(kostenfrei) während der Laufzeit – entsprechend meiner Lebenssituation – Änderungen in meinem Vertrag vornehmen“ zu können („1“ im Schulnotensystem). Weitere 31 Prozent beurteilten diese Produkteigenschaft als wichtig („2“ im Schulnotensystem).

Der Wunsch nach Flexibilität betrifft im Besonderen auch die Höhe des Sparbeitrags. Insgesamt 83 Prozent möchten diesen während der Laufzeit ändern können (Noten 1 und 2).

Drei Viertel sind an der Möglichkeit interessiert, „(kostenfrei) Zuzahlungen während der Laufzeit tätigen“ zu können, und jeweils 59 Prozent schätzen es, wenn die Geldanlage von Experten gemanagt wird und zusätzlich zur Kapitalvorsorge eine Risikoabsicherung möglich ist (VersicherungsJournal 19.6.2017).

Anforderungen an langfristige Vorsorge, alle Befragten (Grafik: Nürnberger Versicherung/FV Finanzdienstleister)
Zum Vergrößern Grafik anklicken (Quelle: Nürnberger Versicherung/Fachverband Finanzdienstleister)

Flexibilität vor allem bei älteren Befragten ein Thema

Market hat die Ergebnisse nach drei Altersgruppen ausgewertet. Die Nachfrage nach Flexibilität ist demnach in der Gruppe „50 plus“ offenbar noch ein Stück größer als bei den Jüngeren.

Während es „nur“ 47 Prozent der 16- bis 29-Jährigen für sehr wichtig (Note 1) halten, Vertragsänderungen während der Laufzeit vornehmen zu können, sagen dies 57 Prozent der Gruppe 50 plus.

Deutlich ist der Unterschied zwischen den Jungen und den Älteren auch, wenn es um eine variable Höhe des Sparbeitrags, das Management durch Fachleute und die zusätzliche Risikoabsicherung geht: All diese Punkte sprechen bei den Älteren mehr Befragte an als unter den Jungen.

Was flexible Zuzahlungen während der Laufzeit betrifft, sind sich die drei Altersgruppen dagegen ziemlich einig: Jeweils rund 40 Prozent sagen, dies wäre ihnen sehr wichtig.

Anforderungen an langfristige Vorsorge (Shulnote 1), nach Altersgruppen (Grafik: Nürnberger Versicherung/FV Finanzdienstleister)
Zum Vergrößern Grafik anklicken (Quelle: Nürnberger Versicherung/Fachverband Finanzdienstleister)

Leserbriefe zum Artikel:

Rudolf Mittendorfer - Macht maximale Flexibilität überhaupt Sinn? mehr ...

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Marktforschung · Senioren
 
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