Sorgen der Österreicher und Wünsche an die neue Regierung

13.10.2017 – Steigende Lebenshaltungskosten, Kriminalität und das Risiko der Altersarmut zählen in einer Umfrage von Swiss Life Select zu den häufiger genannten Sorgen der Österreicher. Sechs von zehn Personen wünschen sich von einer neuen Regierung vor allem Maßnahmen für finanzielle Sicherheit im Alter, ein Drittel möchte von ihr eine bessere Absicherung bei Unfall und Krankheit.

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Der größte Wunsch an die neue Regierung ist finanzielle Absicherung im Alter beziehungsweise der Pension – das besagt zumindest eine Umfrage, die Marketagent.com im September im Auftrag der Swiss Life Select Österreich GmbH durchgeführt hat.

60,4 Prozent der österreichweit 503 Befragten gaben diese Antwort. 55,5 Prozent sagten, sie wollten eine geringere Besteuerung auf Lohn oder Gehalt. 49,1 Prozent wünschen sich vor allem eine „Sicherung der allgemeinen Lebensqualität“.

Auf dem vierten Platz in der Liste – in der es hauptsächlich um Fragen der finanziellen und sozialen Sicherheit ging – findet sich die „bessere Absicherung bei Berufsunfähigkeit, Pflegefällen, Unfall und Krankheit“ (31,2 Prozent).

Die verpflichtende Einführung einer betrieblichen Altersvorsorge hat nur für 8,9 Prozent Vorrang.

Wünsche an die Regierung (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com)
Wünsche an die Regierung (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com).
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Sorgen: Lebenshaltungskosten, Kriminalität, Altersarmut

Die meisten Sorgen bereiten unterdessen „steigende Lebenshaltungskosten“ wie etwa Lebensmittelpreise und Mieten (49,1 Prozent).

Fast ebenso viele (45,3 Prozent) führen Kriminalität an, gefolgt von der Sorge um die finanzielle Sicherheit in der Pension, Stichwort Altersarmut (40,0 Prozent).

Gesundheitliche Aspekte (Krankheit, Unfall, Pflegebedürftigkeit) und das Gesundheitssystem (gesundheitliche Absicherung) bereiten jeweils rund einem Drittel Sorge.

Zukunftssorgen (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com)
Zukunftssorgen (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com).
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Gesundheit hat Priorität

Dementsprechend steht „gute Gesundheit“ ganz oben, wenn es darum geht, was für die Befragten die höchste Priorität im Leben genießt.

58,4 Prozent antworten in diesem Sinn. Knapp der Hälfte ist Familienglück besonders wichtig. Finanzielle Absicherung, beispielsweise mit Blick auf Gehalt und Pension, wird von gut einem Viertel genannt.

Die größten Wünsche und Ziele (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com)
Die größten Wünsche und Ziele (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com).
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Am häufigsten verwirklicht: Familienglück und gute Ausbildung

Knapp jeder Zweite gibt an, dass sich die Mehrheit oder sogar fast alle Wünsche erfüllt haben beziehungsweise Ziele erreicht wurden.

Die am häufigsten bereits verwirklichten Wünsche und Ziele sind Familienglück und gute Ausbildung. Jeweils knapp drei Viertel derer, die sich dies wünschten, haben es erreicht.

Wesentlich geringer ist der Anteil in puncto finanzieller Absicherung (Gehalt, Pension etc.). Nur 41,4 Prozent derer, die dies als Ziel angaben, haben es schon realisieren können.

Bereits erfüllte Wünsche und erreichte Ziele (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com)
Bereits erfüllte Wünsche und erreichte Ziele (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com). Zum Vergrößern Grafik anklicken.

Von jenen, deren Wünsche und Ziele großteils noch nicht Wirklichkeit geworden sind, sagten 73,6 Prozent, dass dies finanzielle Gründe hat. Jeweils rund ein Viertel kann sie nicht aus eigener Kraft realisieren oder sieht die Ursachen im sozialen oder familiären Umfeld.

Was tun mit einer Million Euro?

Auf die Frage, was sie mit einer Million Euro anfangen würden, wenn sie diesen Betrag geschenkt bekämen, lässt die Mehrheit Großzügigkeit erkennen: 60,2 Prozent würden das Geld mit Familie und Freunden teilen.

Ähnlich viele geben an, sie würden damit für die Zukunft (Pension) vorsorgen. Jeweils etwas mehr als die Hälfte würde Eigentum kaufen und/oder das Geld anlegen. „Kündigen und vom Geld leben“ würden nur 6,2 Prozent.

Was tun mit einem Geldgeschenk von einer Million Euro? (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com)
Was tun mit einem Geldgeschenk von einer Million Euro? (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com). Zum Vergrößern Grafik anklicken.

Vier von zehn für Unterstützung durch Berater

Rund vier von zehn Befragten sind der Meinung, dass sie ein Finanzberater bei der Erfüllung ihrer Wünsche und beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen kann, wenn es um Gesundheits- und Altersvorsorge sowie alternative Spar- und Anlageformen geht.

Unterstützung durch Berater (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com)
Unterstützung durch Berater (Grafik: Swiss Life Select/Marketagent.com).
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Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersarmut · Altersvorsorge · Ausbildung · Berufsunfähigkeit · Gesundheitsreform · Marktforschung · Pension
 
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