Swiss Life Select fing Stimmungsbild der Kunden ein

14.11.2017 – Wenn es nach den Erfahrungen geht, die Swiss-Life-Select-Berater im Kundenkontakt machen, ist das Stimmungsbild besonders im Bereich Pensionen überwiegend eher negativ und auch in Sachen Gesundheitssystem „bescheiden“. Großen Einfluss auf das Finanzverhalten habe das Thema Pension – größeren als das Thema Arbeitsmarkt.

WERBUNG

Die Swiss Life Select Österreich GmbH hat nach der Nationalratswahl die Stimmung ihrer Kunden in Bezug auf diverse Finanzthemen untersucht. Grundlage der Analyse sind die Erfahrungen, die rund 300 Swiss-Life-Select-Berater österreichweit im Kundenkontakt gemacht haben.

Laut Swiss Life Select herrscht bei zwei Dritteln eine „eher negative“ Stimmung, bei rund fünf Prozent eine „negative“, wenn es um das Pensionssystem geht.

Bescheiden fällt auch die Beurteilung der politischen Entwicklung aus: In der Hälfte der Fälle haben die Berater eine eher negative Stimmung wahrgenommen, zehn Prozent eine negative und nur etwa ein Drittel eine zumindest „neutrale“.

Gesundheitssystem: knapp die Hälfte eher negativ eingestellt

Knapp die Hälfte der eigenen Kunden ist, nach Einschätzung der Finanzberater, gegenüber dem Gesundheitssystem „eher negativ“ eingestellt, fast ebenso viele „neutral“.

Das bildet einen Gegensatz zu Ergebnissen einer Studie, die der Hauptverband der Sozialversicherungsträger vor wenigen Tagen veröffentlicht hat: In dieser gaben drei Viertel der Befragten an, mit den Leistungen der Krankenkassen sehr oder eher zufrieden zu sein (VersicherungsJournal 30.10.2017).

Vergleichsweise positiv fallen in der Swiss-Life-Select-Umfrage dagegen die Bewertungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung aus – hier zeigten sich über 52 Prozent optimistisch oder gar sehr optimistisch.

Den „allgemeinen persönlichen Lebensstandard“ bewerten je 45 Prozent neutral oder eher negativ.

Stimmung zu bestimmten Themen (Grafik: Swiss Life Select)
Zum Vergrößern Grafik anklicken (Grafik: Swiss Life Select)

Pension, Altersvorsorge, Steuern haben wesentlichen Einfluss

Swiss Life Select wollte weiters wissen, welche Themen, die auch bei der Wahl eine Rolle gespielt haben, großen (oder weniger großen) Einfluss auf das Finanzverhalten haben.

Rechnet man die Antworten „sehr großer“ und „großer“ Einfluss zusammen, so gaben 70 Prozent der Berater an, dass besonders das Themenfeld Pension und Altersvorsorge die Kunden „umtreibt“. Auf ein ähnlich hohes Niveau bringt es das Stichwort Steuerreform.

Auffällig ist, dass innere Sicherheit und das Thema „Integration und Zuwanderung“ ebenfalls größeren Einfluss auf das Finanzverhalten zu haben scheinen – mehr noch als das Thema Arbeitsmarkt. Eine Erklärung dafür, inwiefern sich diese Aspekte auf das Finanzverhalten auswirken, lag dem VersicherungsJournal bis Redaktionsschluss nicht vor.

Einfluss einzelner Faktoren auf das Finanzverhalten (Grafik: Swiss Life Select)
Zum Vergrößern Grafik anklicken (Grafik: Swiss Life Select)

Vorsorge, Risikoabsicherung, Finanzierung …?

Bei der Frage nach dem größten Bedeutungszuwachs – basierend auf Beratungsgesprächen im ersten Quartal – in den Bereichen Vorsorge, Investment, Vermögensaufbau, Versicherung und Finanzierung liegt knapp die Vorsorge vorne.

„Für mehr als 25 Prozent stehen Konzepte zu individuellen Vorsorgelösungen im Vordergrund des Kundeninteresses“, heißt es von Swiss Life Select. An zweiter Stelle (rund 23 Prozent) liegt die Absicherung biometrischer Risiken.

Trends bei Kundenbedürfnissen (Grafik: Swiss Life Select)
Zum Vergrößern Grafik anklicken (Grafik: Swiss Life Select)

Zwei Drittel glauben an hohes Potenzial für digitale Angebote

In puncto Digitalisierung ortet der Großteil der Finanzberater Potenzial: 45 Prozent schätzen es als hoch, weitere 22 Prozent als sehr hoch ein.

Lediglich ein Zehntel ist der Ansicht, dass digitale Produkte und Services nur ein weniger oder kein hohes Potenzial aufweisen.

 
WERBUNG
WERBUNG
Über Geld spricht man nicht...

Marktübersicht „Gehaltsumfrage 2016“

Dennoch will man wissen, welches Gehalt der Kollege erhält und was die eigene Arbeit dem Chef wert ist.

Was Vertriebsangestellten gezahlt wird, erfahren Sie hier...

Ihr Wissen und Ihre Meinung sind gefragt

Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.

Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu! Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.at.

Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.at.

WERBUNG
Die besten Vertriebstipps für Praktiker!

Fondsverkauf einfach gemacht

Warum nicht einfach Fonds verkaufen?

Wie Sie Kunden gewinnen und erfolgreiche Verkaufsgespräche führen.

Mehr Informationen und zur Bestellung...

Täglich bestens informiert!

Der VersicherungsJournal Newsletter informiert Sie von montags - freitags über alle wichtigen Themen der Branche.

Ihre Vorteile

  • Alle Artikel stammen aus unserer unabhängigen Redaktion
  • Die neuesten Stellenangebote
  • Interessante Leserbriefe

Jetzt kostenlos anmelden!

VersicherungsJournal in Social Media

Besuchen Sie das VersicherungsJournal auch in den sozialen Medien:

  • Facebook – Ausgewähltes für den Vertrieb
  • Twitter – alle Nachrichten von VersicherungsJournal.at
  • Xing – über den Verlag
  • Xing News – Ausgewähltes zu Karriere und Unternehmen
  • Youtube – Hintergründe zum Buchprogramm
Diese Artikel könnten Sie noch interessieren
3.8.2015 – Nein, nicht vom Autor dieses Kommentars. Aber denkt man die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage konsequent zu Ende, wäre eine Mehrheit offenbar dafür. – Von Chefredakteur Emanuel Lampert. (Bild: Lampert) mehr ...
 
23.12.2016 – 28 Versicherungsvorstände sprechen in einer Umfrage über die größten Herausforderungen des ausklingenden und die wichtigsten Themen des kommenden Jahres. mehr ...
 
14.6.2016 – Die GPA-djp will über die „tatsächliche Leistungsfähigkeit und Finanzierbarkeit des öffentlichen Pensionssystems“ informieren. Zum Auftakt setzte es Kritik an der Finanzwirtschaft. mehr ...