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Die Versicherungen, die die Österreicher mögen

17.5.2018 – Wenn es um die Emotionen geht, die Kunden einem Versicherungsunternehmen gegenüber haben, stehen Vertrauenswürdigkeit und Sorgfalt ganz oben auf der Wunschliste. Mit Freude, Vergnügen oder einem Mythos verbinden die Österreicher die Branche dagegen nur wenig. Das Unternehmen, dem vergleichsweise die meisten der Befragten positiv gegenüberstehen, ist die Uniqa.

Im März 2018 hat das Linzer market Institut in 1.000 Online-Interviews die Einstellung der Österreicher zu Versicherungen abgefragt. Die – laut Angaben des Instituts – repräsentative Studie unter Internetnutzern wandte sich an die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren.

Im ersten Teil der Ergebnisse (VersicherungsJournal 16.3.2018) ging es vor allem um das Vertrauen in die Branche und die Versicherungsunternehmen. Nun wurde der zweite Teil vorgestellt. Er behandelt die emotionale Seite.

Wieder standen 35 Unternehmen zur Auswahl, für die ein emotionales Anforderungsprofil erstellt wurde. Gemessen wurde laut market, inwiefern dieses erfüllt werde. In der Studie, die dem VersicherungsJournal in Auszügen vorliegt, werden die Zahlen der einzelnen Unternehmen im Vergleich zum Mitbewerb dargestellt.

Inhalte der Studie

Ausgangspunkt war die Abfrage der spontanen und der gestützten Bekanntheit verschiedener Versicherungen. Darüber hinaus sollten die Befragungsteilnehmer angeben, ob sie die jeweilige Versicherung selbst nutzen und ob sie ein klares Markenbild vom Unternehmen haben.

Weiters wurden der emotionale Zugang zu den einzelnen Versicherungen sowie spontane Assoziationen mit ihnen abgefragt.

Das Anforderungs- und Erfüllungsprofil wurde in folgenden Dimensionen erstellt: Vertrauen, Anziehung und Attraktivität, Mythos und Geschichte, Sorgfalt und Qualitätsstandard, Dynamik, gute Argumente, Ansehen sowie Freude.

Die Ergebnisse

Quelle: market institut
Zum Vergrößern Grafik anklicken (Quelle: Market Institut)

Zu jeder Frage konnten Werte zwischen +5 („darauf lege ich allergrößten Wert“) und -5 („finde ich völlig unwichtig“) vergeben werden. Ermittelt werden die Summen der Prozentzahlen, die die Bestnoten (+3, +4, +5) beziehungsweise die schlechtesten Beurteilungen (-3, -4, -5) vergeben.

Bei den Anforderungen an ein Versicherungsunternehmen zeigt sich, dass die Vertrauenswürdigkeit (Trust) mit einem Gesamtwert der drei besten Noten von 93 Prozent an erster Stelle liegt. Dahinter folgt der Wunsch, hohe Qualität und höchste Standards bei Angebot und Service geboten zu bekommen (Care, 88 Prozent). Und 72 Prozent der Befragten erwarten einleuchtende Argumente dafür geben müsse, sich für diesen Anbieter zu entscheiden (Reason why).

Weniger bedeutend dürfte für die Befragten sein, ob ein Unternehmen ihnen Freude oder Vergnügen bereitet – nur für 27 Prozent der Befragten ist das laut Studie wichtig (Pleasure, Werte +3 bis +5), für 18 Prozent unwichtig (Werte -3 bis -5). Am letzten Platz rangiert der Mythos, eine unverwechselbare, authentische Geschichte, die den Kunden fasziniert; sie ist für 21 Prozent wichtig und für 23 Prozent unwichtig.

Welche Unternehmen positiv gesehen werden

Quelle: market institut
Zum Vergrößern Grafik anklicken (Quelle: Market Institut).

Beim emotionalen Zugang zu den einzelnen Versicherungen sollten die Befragten wieder Werte zwischen +5 („ich persönlich stehe diesem Versicherungsunternehmen sehr positiv gegenüber“) bis -5 („sehr negativ“) angeben. In der Auswertung wurden die Werte von +3 bis +5 als „positiv“ zusammengefasst.

Eindeutig den ersten Platz belegt dabei die Uniqa Österreich Versicherungen AG. 34 Prozent derjenigen, die das Unternehmen kennen, stehen ihm positiv gegenüber. Den zweiten Platz teilen sich Generali Versicherung AG und Wiener Städtische Versicherung AG mit jeweils 26 Prozent.

Auffällig ist, dass Männer fast alle Versicherungsunternehmen besser bewerten als Frauen. Bei den Altersklassen sind es die Über-50-Jährigen, die den abgefragten Unternehmen am positivsten gegenüberstehen (Skalenwerte +3, +4, +5). Am skeptischsten zeigen sich die 15- bis 29-Jährigen.

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