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IFRS für Einsteiger aufbereitet

26.6.2020 – Für Konzernabschlüsse börsennotierter Unternehmen ist die Anwendung der International Financial Reporting Standards, kurz IFRS, verpflichtend. Das vorliegende Buch vergleicht ausgewählte IFRS-Bestimmungen mit ihren Pendants im Unternehmensgesetzbuch und ist als kompaktes Einstiegswerk konzipiert. Die zweite Auflage berücksichtigt neue Standards, aktuelle Judikatur und Literatur. Behandelt werden nun auch Bestimmungen zu Konzernabschlüssen.

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Neu im Linde-Verlag: IFRS versus UGB (Cover: Linde)
Neu im Linde-Verlag: IFRS
versus UGB (Cover: Linde) 
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Konzernabschlüsse von kapitalmarktorientierten Unternehmen müssen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt werden; für nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen ist die Anwendung freiwillig. Zweck der IFRS-Abschlüsse ist die internationale Vergleichbarkeit.

Die IFRS werden vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben. Regelmäßig erfolgen Adaptierungen, Änderungen oder auch die Einführung neuer Regeln.

Festgesetzt ist die Anwendung in einer EU-Verordnung, die Umsetzung in Österreich erfolgte im Unternehmensgesetzbuch (UGB).

Einstieg in IFRS-Bilanzierung

Als Einstieg in die IFRS-Bilanzierungspraxis ist das Buch nach den IFRS aufgebaut. Ausgehend von ausgewählten Bestimmungen werden diese den entsprechenden Regelungen im UGB gegenübergestellt.

Ziel sei es, einen „groben Vergleichsrahmen zwischen den IFRS und dem UGB“ zu bieten, betont der Autor im Vorwort. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, vielmehr soll es sich um ein „kompaktes Einstiegswerk“ handeln.

Zielgruppe sind neben Studierenden, Lehrenden und Buchhaltern auch jene, die erstmals mit den IFRS in Berührung kommen und sie verstehen wollen, sowie jene, die über UGB-Bilanzierungspraxis verfügen und diese in Richtung IFRS erweitern wollen, heißt es im Klappentext.

Zweite Auflage enthält neue Standards

In der Neuauflage wurde einerseits das seit 1. Jänner dieses Jahres geltende Rahmenkonzept 2018 (Conceptual Framework) berücksichtigt. Daneben werden auch die neu hinzugekommenen Standards zur anteilsbasierten Vergütung, zum Ergebnis je Aktie und zu öffentlichen Zuwendungen behandelt.

Ebenso beschäftigt sich der Autor in der zweiten Auflage mit grundsätzlichen IFRS-Bestimmungen des Konzernabschlusses, darunter beispielsweise Fragen zu Unternehmenszusammenschlüssen, gemeinsamen Vereinbarungen oder assoziierten Unternehmen.

Auch Aktualisierungen des UGB, die durch das Anti-Gold-Plating-Gesetz 2019 erfolgten, finden Berücksichtigung, ebenso wie die aktuelle Judikatur und Literatur.

Praxisbezug

Anschließend an einen kurzen Abriss über die rechtlichen Grundlagen der IFRS-Anwendung stellt der Autor das Regelwerk der IFRS dar. Weiters werden der Aufbau der IFRS , Zielsetzungen und die Bestandteile von Abschlüssen, die Gliederung und die Mindestinhalte der Bilanz behandelt.

In den folgenden Abschnitten geht es dann um einzelne, ausgewählte Regelungen. Dabei werden die Themen mit einer Vielzahl von Fallbeispielen, jeweils mit Aufgabenstellung und dazugehörigen Lösungen, für die Praxis aufbereitet.

Beendet werden die Kapitel jeweils mit einer übersichtlichen Zusammenstellung der wesentlichen Unterschiede zwischen IFRS und UGB.

Der Autor

Der Autor Dietmar Fischl hat Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaften studiert und ist in Wien als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater tätig.

Darüber hinaus ist er auch Vortragender für den Master of Science Bilanzbuchhaltung an der Fachhochschule Wien und Universitätslektor an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.

Das Buch

„IFRS versus UGB – Für die Bilanzierungspraxis ausgewählte Standards“

  • Autor: Dietmar Fischl
  • 2. Auflage 2020, Linde Verlag Ges.m.b.H. Wien
  • 390 Seiten
  • ISBN 978-3-7073-4149-2
  • Preis: 58,- Euro
  • Link zur Produktseite beim Verlag mit Bestellmöglichkeit
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