30.7.2010 Auf dem gesamten Arbeitsmarkt ging die Beschäftigtenzahl 2009 um 1,4 Prozent zurück, die Arbeitslosigkeit nahm um 22,6 Prozent zu. In der Versicherungswirtschaft verlief die Entwicklung genau umgekehrt: Der Personalstand war sogar höher als in den drei Jahren zuvor.
2009 war bekanntermaßen kein leichtes, gerade was den Arbeitsmarkt betrifft. Im Jahresdurchschnitt gingen laut Arbeitsmarktservice 3.373.536 Menschen einer unselbstständigen Beschäftigung nach. Das bedeutete einen Rückgang um 46.958 Dienstnehmer oder 1,4 Prozent. Bei den Männern war das Minus besonders hoch (–2,5 Prozent), bei den Frauen fiel es relativ gering aus (–0,1 Prozent). Die Arbeitslosigkeit lag im Schnitt bei 260.309 Personen – ein Anstieg gegenüber 2008 um 48.056 Personen bzw. 22,6 Prozent. Auch hier waren Männer stärker betroffen (+29,3 Prozent) als Frauen (+14,2 Prozent). Zuwachs gegen den GesamttrendDie Versicherungswirtschaft konnte sich jedoch dem negativen Trend entgegenstemmen. Sie verzeichnete – alle Dienstverhältnisse zusammengerechnet – sogar einen Zuwachs. Waren 2008 insgesamt 26.547 Personen in der Versicherungswirtschaft tätig, so waren es 2009 mit 26.732 um 0,7 Prozent mehr. Bemerkenswert: Der Anstieg folgte auf einen Rückgang, der sich von 2007 auf 2008 ereignet hatte. Der Personalstand 2009 war sogar höher als in allen drei Jahren zuvor. Frauen sorgen für PlusSchlüsselt man die einzelnen Summen nach Art des Dienstverhältnisses auf, so zeigt sich, dass das Plus auf den kollektivvertraglich angestellten Außendienst (+2,06 Prozent) und auf die Teilzeitbeschäftigten (+2,9 Prozent) zurückzuführen ist. In den anderen Kategorien gab es Rückgänge. Nach Geschlechtern betrachtet, ist der Personalstand bei den Männern fast unverändert geblieben (–0,03 Prozent). Bei den Frauen machte die Zunahme 1,82 Prozent aus.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Leserbriefe zum Artikel:Gerald Winterhalder - Eine Frage des Verkaufs. mehr.... | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Wie beurteilen Sie diesen Artikel?
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Leserbrief zu diesem Artikel schreiben
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
... finden Sie über Suche/Erweiterte Suche im Kopf- und im Fußbereich dieser Seite.
Beachten Sie auch unsere Bücher und Dokumentationen.
Zu Vertriebsthemen kann ein Blick in die VersicherungsJournal Extrablätter lohnen.
Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.
Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu! Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.at.
Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.at.
Ansprechpartner
Dr. Kurt Markaritzer
Chefredakteur VersicherungsJournal.at
Telefon +43 (0)664 5122392
E-Mail redaktion@versicherungsjournal.at
Die Wiedergabe von Artikeln aus dem VersicherungsJournal ist gemäß dem Urheberrecht honorarpflichtig! Der Verlag vergibt für verschiedene Zwecke Nachdruckrechte zu günstigen Konditionen.
Ansprechpartnerin
Simona Salzburg
Vertrieb des VersicherungsJournals
Telefon +49 (0)30 72019729
E-Mail s.salzburg@versicherungsjournal.at