Auch drei sind zu viel

17.6.2014 – Es mag schon sein, dass diese Diskussion auch eine Entlastungsoffensive sein soll. Aber klar sollte doch sein, dass das Ziel eine einzige Sozialversicherung sein müsste – meinetwegen mit drei Haupt-Abteilungen für Kranken, Unfall und Pension.

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Dass die SV-Träger für ihre Mitarbeiterinnen teils Beamtenlösungen (mit zusätzlicher Abfertigung) haben, fällt der Frau Reischl offenbar nicht negativ auf? Allerdings – keine Regierung seit 1955 hat sich über dieses Thema drübergetraut – warum sollte es jetzt gelingen? Die Bewahrer (ihrer Privilegien) werden das so lange verhindern, bis es das Budget zerrissen hat oder bis kommende Wahlen vollkommene Umwälzungen der politischen Landkarte bringen.

Alleine die Aussage, dass von jedem Euro nur 2 bis 3 Cent für die Verwaltung benötigt werden, „macht mich narrisch“. Frau Reischl – es geht um Pflichtbeiträge, für deren Berechnung und Abführung die Unternehmer alle Kosten und sogar das Risiko aufgebürdet bekommen haben! Bei diesen riesigen Summen sind das geradezu exzessive Summen – und im Übrigen beträgt der Unterschied zwischen 2 und 3 immerhin 50%. Ein wenig konkretere Angaben wären schon hilfreich. Meinen Sie vielleicht 2,99% – das liegt auch zwischen 2 und 3?

Rudolf Mittendorfer

r.mittendorfer@unabhaengigeswirtschaftsforum.at

zum Artikel: „Neuer Anlauf zu Sozialversicherungs-Fusion”.

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