Der feine Unterschied

29.9.2014 – So vielschichtig wie die Legenden zum Ursprung des Hosenbandordens sind auch die Aufgaben des VKI. Wie Kollege Ludwig richtig anführt – von Zahnpasta bis zu Mixern, von Plastikgeschirr bis zu gefährlichen Mobilfunk- oder Kreditverträgen – und zu komplizierten Versicherungen.

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Das ist ein weites Feld – noch dazu mit immer begrenzteren Ressourcen, wie GF Floss erst am Samstag im Radio verkündete. Daher haben wir unverändert die Aufgabe des „Bundesgenossen“ des Kunden wahrzunehmen – egal wer uns dabei begleitet oder assistiert.

Dass aktive Pensionen seit Jahrzehnten höher aufgewertet werden als die Ansprüche für die künftigen, fällt anscheinend niemandem auf – oder soll nicht auffallen. Alleine damit wird auf Sicht eine Volkspension eingeführt, ohne dass es dazu eines Gesetzes bedarf.

Und dass nun eine Studie vorgestellt wird, dergemäß wir zwar weiterhin älter werden, aber die Phase der Pflegedürftigkeit kürzer wird, wird zwar weder vom VKI noch vom Sozialministerium in Frage gestellt, zeigt aber jedem Kundigen, worum es geht: Der Schein der sozialen Sicherheit darf nicht getrübt werden, alles ist bestens, die Politik hat alles im Griff.

Das mag hinsichtlich des kritischen Hinterfragens durch Medien stimmen – inhaltlich ist es leider nicht der Fall. Wie heißt es so schön in der Bibel? „Wer sehen will, kann sehen, wer hören will, kann hören!“

Jeder, der schon einmal in einem Pflegeheim war, in einem Pensionistenheim, oder sonst Zugang zu alten und pflegebedürftigen Menschen hat, weiß um die enormen Aufwendungen, die da zu tätigen sind. Und die werden laufend höher – nicht weniger.

Vor diesem Hintergrund die Notwendigkeit privater Vorsorge nicht zu propagieren, ist schon eine „Sünde“. Aber gezielt davon abzuraten und die Menschen in trügerische Sicherheit zu wiegen, das geht Richtung Vorsatzdelikt!

Rudolf Mittendorfer

r.mittendorfer@unabhaengigeswirtschaftsforum.at

zum Leserbrief: „Honi soit qui mal y pense”.

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