Der natürliche Gang der Dinge

25.2.2016 – Wirtschaft bedeutet: ewiges Wachstum. Wer ’s nicht glaubt, gehe einfach in den nächsten Wald: Aus winzig kleinen Samen werden Bäume, die „alles richtig machen“, wachsen und gedeihen – und am Ende dann doch zu Boden gehen, „sterben“, zur Nahrung werden für die nächste Generation. Das ist der natürliche Gang der Dinge. Und manchmal gibt es auch Elementarereignisse wie Stürme, Brände, Schneelasten, die denen, die tatsächlich bisher „alles richtig gemacht“ haben, ein frühzeitiges Ende bereiten.

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Mit dem Leben ist der Tod untrennbar verbunden. Und wann immer der Mensch geglaubt hat, er könne „einfach so“ den Wald nach seinen Vorstellungen umgestalten, wurde er mit einem enormen Aufwand an Schädlingsbekämpfungsmitteln, Energie-, Material- und Zeiteinsatz „bestraft“: Alles hat seinen Preis.

Und so ist das in unserem täglichen Wirtschaftsleben auch. Wir Unternehmer, wir „Bäume“, machen vieles richtig und werden am Ende doch (irgendwann einmal) aus welchem Grund auch immer untergehen; daran können auch Weiterbildungsmaßnahmen, Innovationen, Interessensvertreter, Gesetzgeber etc. selbst mit Milliardenaufwand nichts ändern, das ist völlig normal.

Bis dahin aber haben wir, wie die Bäume auch, kleine, winzig kleine Samen verschiedenster Art produziert, daß das Wachstum weiterhin endlos ist. Die Trägheit und der „Tod“ des einen wird zur Nahrung und zum Antrieb des Nachkommenden.

Christoph Ledel

christoph@ledel.biz

zum Artikel: „Alles „richtig gemacht“ – und deshalb gescheitert”.

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