Eine ganz bedeutende Hilfestellung

28.10.2015 – „Das Wissen, meine Herren, nützt Ihnen gar nichts, wenn Sie keine Erkenntnis gewinnen. Und Erkenntnisse gewinnt man nur aus Erfahrungen – leider zumeist aus schlechten.“ Das ist der Satz eines Uni-Professors aus meiner kurzen Studentenzeit, der mir am nachhaltigsten in Erinnerung ist. Weil er einfach wahr ist.

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Die Problematik mit der mangelnden Rentenaffinität der Bürger liegt vor allem darin, dass aus den schlechten Erfahrungen eben keine brauchbaren Erkenntnisse gewonnen werden (können). Es ist dann einfach zu spät, und die nächste Generation glaubt ja der vorangehenden wenig.

Sonderbarerweise nehmen die Bürger widerspruchslos (zumeist mangels Kenntnis) hin, dass eine Pension aus der PVA erst nach 15 Beitragsjahren zusteht. Fehlt nur ein Monat, sind die eingezahlten Beiträge weg. Detto ist unbekannt, dass eine Witwenpension beileibe nicht immer gleich nach der Hochzeit zusteht. Und kaum jemand zerbricht sich darüber den Kopf, dass bei Alleinstehenden mit dem Tod (lange vor oder kurz nach Pensionsantritt) das eingezahlte Geld auch weg ist. Das ist eben so!

Bei privaten Versicherungen standen jahrzehntelang Rendite und Steuersparen bzw. Kapitalauszahlung im Fokus. Nun muss sich das ändern ... Aber daran muss hart gearbeitet werden. Analysen wie die von Prof. Ruß sind eine ganz bedeutende Hilfestellung. Herzlichen Dank dafür.

Rudolf Mittendorfer

r.mittendorfer@verag.at

zum Artikel: „Altersvorsorge: Wie Vermittler Beratungshürden überwinden”.

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