Falsche Zielsetzung

5.6.2014 – Und wieder ein Verbrauchertest in Sachen Versicherung. Und erneut mit falscher Zielsetzung. Das ist einmal mehr der irreführende Vergleich von Direktanbietern, – sprich: online durch den Produzenten – mit Angeboten von Erklärern und Beratern, das heißt dem Außendienst, der sein Produkt erklärt, um es zu verkaufen, sowie unabhängigen Beratern, die Risikoprofile gemeinsam mit den Klienten erarbeiten und Verträge gestalten, das heißt, ihr Wissen und ihre Erfahrung im Interesse des Klienten an diesen verkaufen.

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Leistungsunterschiede bedeuten Entgeltdifferenzen. Ungleiches wird durch noch so viele Vergleiche nicht gleicher. Vor allem hat kein so genannter Verbraucherschützer bisher die Kardinalfrage gestellt, die bei jeder Sachversicherung sich zuallererst stellt, bevor man sich für ein Angebot entscheidet: Wer hilft mir und steht ausschließlich auf meiner Seite, wenn es im Schadensfall um die Durchsetzung meiner Schadenersatzinteressen geht? Was kostet das? Muss ich unbedingt klagen oder gibt es andere Einrichtungen zur Klärung?

Sich ausschließlich auf eine Rechtschutzversicherung zu verlassen, ist kein guter Rat, auch wenn es gut und wichtig ist, wenn man eine geeignete Deckung hat. Wer ist die „beste Versicherung“? Es ist die Entscheidung für die dauerhafte Begleitung durch einen Versicherungsmakler mit bestmöglicher Weitbildungsqualifikation, wie zum Beispiel als Certified Insurance Trustee. Eine auch vom Verbraucherschutz wiederholt empfohlene Adresse. Nur der unabhängige Berater ist auch im Schadensfall Interessenwahrer der Klienten.

Walter Michael Fink

walter.fink@unabhaengigeswirtschaftsforum.at

zum Artikel: „16 Kfz-Versicherungen im Test”.

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