13.3.2009 – Mediation wird sich nur dann anbieten, wenn alle Beteiligten schlechte Karten haben. Wenn ich von einem Standpunkt überzeugt bin, ist der Mediator ein zahnloses Rad im Getriebe und wird sich schwer tun, meine Wahrheit neu zu definieren. Da vertraue ich den Gerichten eher und verzichte auf einen Kuhhandel.
Zum Expertenwissen: Das ist nach meiner Auffassung eine Geldfrage wie in vielen Dingen. Ob der Makler mit Provisionen und/oder Honoraren das Auslangen für die Risikoanalyse, dem Deckungskonzept, der Vertragsgestaltung usw., der Schadenerledigung findet, ist und bleibt auch in Zukunft ein zu lösendes Problem für den Makler.
Meine Marketingstrategie stellt sich in der Praxis wie folg dar: Vertragsgestaltung auf Grundlage der Künste eines Maklers (mit all den uns bekannten und unbekannten Parametern, wichtig ist jedenfalls immer die Kapitalstärke des Kunden), im Schadenfall das gleiche Prozedere. Bei Differenzen bleibt der Rechtsanspruch und die Hoffnung, das wesentliche richtig gemacht zu haben.
Oswald Szabo
zum Leserbrief: „Marketingversuch”.
Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.
Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu! Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.at.
Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.at.