23.2.2009 – Es ist nicht weiter verwunderlich, dass ein hoher Rechnungszins ín schlechten Zeiten ein Problem darstellt. Aber man sollte auch hinterfragen, warum sich der Arbeitgeber damals entschlossen hat, so einen hohen Rechnungszins zu wählen. Vielleicht war dies die einzige Möglichkeit die Betriebspension zu retten, indem diese in die Pensionskasse übertragen wurde.
Ich sehe den Vorschlag des Beraters Mercer bei Neueintritten einen „Cut“ zu machen, als sehr problematisch, da dadurch bestehende Betriebsvereinbarungen bzw. Pensionskassenverträge geändert werden müssen. Ob dies in Zeiten wie diesen sinnvoll ist, gebe ich zu bedenken.
In keinster Weise wurde von dem Berater in seiner Studie erwähnt, dass Pensionskassen keine garantierten Sterbetafeln haben. Auch die Umstellung der Sterbetafeln bei den Pensionskassen wird zu einer Verminderung der Pension führen.
Dr. Roger Emmett, gerichtlich beeideter Sachverständiger für Pensionkassen
zum Artikel: „Consulter kritisiert Pensionskassen”.
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