Wo bleibt der Aufschrei?

18.3.2015 – Es ist ja bekannt, dass weder die Pensionszwillige Blecha und Khol noch die Arbeiterkammerpräsidenten noch der Sozialminister mit privater Vorsorge etwas am Hut haben. Warum sollten sie auch – sie unterliegen ja einem Pensionsstatut, das ein Vielfaches einer ASVG-Pension ausmacht.

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Die mangelnde Finanzierbarkeit des gegenwärtigen Pensionssystems und die erwartbare Versorgungslücke wird von den Verantwortungsträgern teils negiert, teils geleugnet, bestenfalls relativiert. Es scheint, als wäre den Verantwortlichen das Schicksal der künftigen Pensionisten egal.

Es geht uns ja auch nichts an, ob der Regenwald abgeholzt wird, riesige Ländereien wegen Überdüngung oder Wassermangel veröden oder ganze Regionen durch Atomunfälle unbewohnbar werden. Fukushima ist weit, Tschernobyl fast vergessen, und wenn der Atomkrieg kommt, ist ja die Pensionsvorsorge auch egal – oder?

Und was, wenn nicht? (Dann sind die Damen und Herren ja nicht mehr im Amt – so wie die Verantwortlichen des Hypodesasters.)

Was ich aber nicht verstehe, ist, wieso sich die Vorsorgebranche zu dem nun beschlossenen Auslaufen der Sonderausgabenförderung nicht äußert. Statt einer dringend notwendigen Verbesserung folgt ein Kahlschlag. Wurde da irgendwo Valium ausgegeben, und die Vermittler haben keines bekommen?

Rudolf Mittendorfer

r.mittendorfer@uwf.at

zum Artikel: „„Abgesetzt“: Vorsorge wird steuerlich unattraktiver”.

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