7.11.2008 – Die meisten unserer Kollegen wollen, dass Frieden herrscht, wir Agenten haben schon mehrfach den gemeinsamen Weg angeboten. Die Zugangsverordnung wurde vom Wirtschaftsministerium nur zurückgehalten, damit wir zum Thema Nebengewerbe uns nochmals beraten können. Wobei auch weitere Änderungsvorschläge nicht ausgeschlossen wurden, sie waren aber kein Auftrag des Ministerium und der Wirtschaftskammer.
Die Gespräche haben stattgefunden, das Resultat ist bekannt. KommR Göltl fordert die Wiedereinführung des Nebengewerbes, um für den Vermögensberater auch noch die Sachversicherung zu bekommen. Eine Forderung ohne Gegenleistung, die von einem Vertreter der Versicherungsagenten nur abgelehnt werden kann.
Wenn die Herren Riedlsperger und Mittendorfer ihre Zustimmung als konstruktive Lösung bezeichnen, so ist das ihre Entscheidung. Da diese Zusage auch Auswirkungen auf den Berufstand der Agenten bringen wird, werden wir unser möglichstes tun, um diesen Rückschritt zu verhindern.
Herrn Mittendorfers Pauschalurteil über die Verordnung erschöpft sich in der Aussage, sie sei schlecht für die ganze Branche. Vorurteile? Gerade die Vermittlerverordnung sorgt dafür, dass der Berufstand des Versicherungs-vermittlers nur noch über die Befähigungsprüfung zugelassen wird. Eine ergänzende Prüfungsstoffverordnung wird auch zu einer „sauberen Lösung“ beitragen.
Peter Salek
zum Leserbrief: „Vom Falken zur Taube? ”.
+Rudolf Mittendorfer - Drei verschiedene Berufe. mehr ...
Peter Salek - Keine Allfinanzdienstleister. mehr ...
Franz Hasenberger - Politisch clever. mehr ...
Ing. Gerald H. Winterhalder - Übergriffe. mehr ...
Mag. Walter Michael Fink, Versicherungsmakler und Vermögensberater - Ja zu Kooperationen . mehr ...
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