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Awards für Innovation: 13 Gewinner in fünf Kategorien

20.4.2026 – Fünf Award-Kategorien gab es diesmal bei „Magic of Innovation“: Women in Insurance, Gentlemen in Insurance, Insurtechs, Fintechs und „Best Speaker“. Die Gewinnerliste ist international.

Beim „MOI Innovation Day 2026“, der letzte Woche von Insurance Factory Consulting & Training in Wien ausgerichtet wurde, sind wieder eine Reihe von Awards vergeben worden. In fünf Kategorien wurden insgesamt 13 Auszeichnungen überreicht.

„Women in Insurance Award“

Beim „Women in Insurance“ wurden Frauen für „herausragende Führungsstärke, Innovationskraft und ihren aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung der Versicherungsbranche“ ausgezeichnet, wie Veranstalterin Erika Krizsan erläutert.

Der erste Platz ging an Eva Gombolai von der ungarischen, auf Rechtsschutz spezialisierten Legitimo Magyarország. In rechtlichen Kategorien zu denken und Versicherung – beides bedeute in einer sich rasch ändernden Welt einen Wettbewerbsvorteil. Gelobt wurde ihr „Shark Tank“-Zugang beim Sichtbarmachen von Geschäftsrisiken.

Barbara Liebich-Steiner, Head of Customer & Digital Solutions der Uniqa Group, belegte Platz zwei. Die Kundenplattform „MyUniqa“ verringere die Komplexität von Versicherungen für Kunden und Backoffice.

Den dritten Award erhielt Generali-Managerin Beáta Petrušová aus Tschechien. Sie bekam die Auszeichnung für die Umsetzung technologischer Innovationen in Routineprozessen, was Fehler verringere und Zeit für anspruchsvollere Tätigkeiten freimache – KI schafft neue Möglichkeiten, ersetzt den Menschen aber nicht, so das Credo.

„Gentlemen in Insurance Award“

Parallel dazu gab es einen „Gentlemen in Insurance Award“. Die Gewinner wurden für „unternehmerische Exzellenz, Innovationskraft sowie nachhaltigen Einfluss auf die Versicherungsbranche“ geehrt.

Erster in der Tabelle ist Vladimír John, Country Manager der Agra pojiš?ovna, der Niederlassung der Österreichischen Hagelversicherung in Tschechien. Im Fokus stand hier ein Kunden- und Makler-Portal, das eine durchgängige Prozessdigitalisierung ermöglicht und bürokratischen Aufwand für die Beteiligten deutlich reduziert habe.

Christian Parschik, Leiter Betriebshaftpflicht Gewerbe beim Spezialversicherer Markel, nahm den zweiten Preis entgegen – dank der Einführung von KI in einer Form, die Informationsdatenbanken und Underwriting-Richtlinien so verknüpft, dass Kundenanfragen schnell beantwortet werden können. Die Technologie lasse sich auch auf andere Bereiche wie Schadenerledigung oder Marketing anwenden.

Christoph Zauner, Leiter Retail und Corporate bei der Generali und Geschäftsführer der Europassistance in Österreich, erhielt Preis Nummer drei in dieser Kategorie. Seine Perspektive: Wetterextreme, zunehmende systemische Risiken, neue Technologien – angesichts solcher Herausforderungen erwarte der Kunde vom Versicherer, nicht nur „Zahler“, sondern ganzheitlicher Sicherheitsanbieter zu sein.

„Insurtech Award“

In der Kategorie „Insurtech Award“ wurden Unternehmen und Persönlichkeiten für besondere technologische Lösungen für die Versicherungsbranche vor den Vorhang gebeten. Im Fokus standen Digitalisierung, Kundenzentrierung und innovative Geschäftsmodelle.

Den ersten Platz machte Experial. Das 2022 gegründete Kölner Startup widmet sich dem Thema Marktforschung für Unternehmen, konkret der Steigerung der Geschwindigkeit und der Verringerung der Kosten. Die Funktionsweise: Mittels KI werden „digitale Zwillinge“ von Kundengruppen erstellt, diese werden von ebenfalls KI-basierten Marktforschern befragt.

Auf Platz zwei setzte sich Lyfery. Das estnische Insurtech ist auf Lebens- und Krankenversicherung spezialisiert und arbeitet mit der Compensa Vienna Insurance Group zusammen. Es setzt dabei stark auf den Gedanken der Prävention und belohnt einen gesunden Lebensstil. Lyfery verfolgt im Vertrieb ein digitales B2B2C-Modell und kooperiert mit Fintechs, Healthtechs und Wellness-Unternehmen.

Den dritten Platz sicherte sich das 2021 gegründete Muffintech aus Berlin, das eine generative KI speziell für den Einsatz bei Versicherern und Maklern entwickelt hat.

Die Insurtech-Award-Gewinner (v.l.n.r.): Raphael Zeller, Tobias Klinke (Experial) und Mihkel Mandre (Lyfery) (Bild: MOI)
Die Gewinner in der Kategorie Insurtech (v.l.n.r.): Raphael Zeller, Tobias Klinke (Experial) und Mihkel Mandre (Lyfery) (Bild: MOI)

„Fintech Award“

Eine weitere Award-Kategorie gab es diesmal für Fintechs, die Innovationen in Bereichen wie digitale Services, Effizienzsteigerung und neue Finanzlösungen vorantreiben.

Sieger in dieser Kategorie ist Tradease mit Sitz in Estland. Das Geschäftsfeld des Unternehmens sind algorithmische Trading-Strategien für Finanzinstitute.

Der zweite Platz ging in die Slowakei: Huglo will mit seinem Angebot einer „Finanzinfrastruktur“ relevante Daten so zusammenführen, dass Unternehmen ihren Cash Flow und damit zusammenhängende Risiken besser im Blick haben.

Die dritte Auszeichnung dieser Kategorie erhielt Alvantguard, ein in der Schweiz ansässiges Unternehmen, das sich mit Datenschutz, Kryptographie und dem Betrieb sicherer KI-Infrastruktur beschäftigt.

Fintech Award: die Gewinner (Bild: MOI)
Die Gewinner in der Kategorie Fintech (v.l.n.r.): László Popovics (AIvantguard), Szabolcs Eleki (Tradease) und Jozef Kulich (Bild: MOI)

„Best Speaker“

Der fünfte Award, „Best Speaker 2026“, würdigt eine Persönlichkeit, „die durch besondere Inspiration, Fachkompetenz und die Fähigkeit, Menschen zu begeistern, hervorsticht“, so Krizsan. „Der Fokus liegt auf nachhaltigem Impact und der Vermittlung relevanter Zukunftsthemen.“

Gewinnerin des Awards ist Barbara Böck. Sie ist für Wüstenrot in den Bereichen Experience Management, Digital Transformation und Marketing & Sales tätig.

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Betriebshaftpflicht · Digitalisierung · Fintech · Insurtech · Marketing · Marktforschung · Rechtsschutz · Strategie
 
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