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Grawe steigerte Gewinn

13.5.2026 – Die Grazer Wechselseitige Versicherung zeigt sich mit dem Geschäftsjahr 2025 zufrieden. Der Vorsteuergewinn der AG konnte von rund 70 auf rund 97 Millionen Euro gehoben werden. Die gesamte Grawe Group erzielte ein EGT von 202,4 Millionen Euro, nach 195,7 Millionen Euro im Jahr 2024.

Die Grazer Wechselseitige Versicherung AG hat 2025 im Gesamtgeschäft verrechnete Prämien in Höhe von 957,41 Millionen Euro erzielt. Das bedeutet eine Verringerung um 0,9 Prozent gegenüber 2024. Im abgegrenzten Geschäft ergab sich ein Plus 1,0 Prozent auf 958,56 Millionen Euro.

Dies ist dem nun veröffentlichten Geschäftsbericht 2025 der Grazer Wechselseitigen zu entnehmen.

Im direkten Geschäft legten die verrechneten Prämien in Schaden/Unfall um 8,5 Prozent auf 659,15 Millionen Euro zu, in der Lebensversicherung um 2,1 Prozent auf 186,47 Millionen Euro, und in der Krankenversicherung – in die die Grawe erst 2024 eingestiegen ist – hat sich das Volumen auf 6,17 Millionen Euro etwa vervierfacht.

Vertragsbestand auf 2,83 Millionen Stück gestiegen

Die Anzahl der Verträge (direktes Geschäft) ist 2025 um 151.757 Verträge oder 5,7 Prozent auf 2.829.407 gestiegen. Davon entfielen auf Schaden/Unfall 2.613.851 Verträge (+5,3 Prozent), auf die Krankenversicherung 32.353 (+141,9 Prozent) und auf die Lebensversicherung 183.203 (+0,1 Prozent).

Der Bestandszuwachs in der Lebensversicherung ist den Einmalprämien geschuldet: Deren Vertragszahl stieg um 2,7 Prozent auf 10.541. Die Anzahl der Verträge gegen laufende Prämie entwickelte sich praktisch konstant, mit einem nur marginalen Rückgang um 0,1 Prozent auf 172.662 Stück.

Günstigere Schadenentwicklung dank weniger Unwettern

Grawe-AG-Generaldirektor Klaus Scheitegel (li.) und Othmar Ederer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Grawe-Vermögensverwaltung (Bild: Grawe/Michaela Berger)
Grawe-AG-Generaldirektor Klaus Scheitegel (li.) und
Othmar Ederer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der
Grawe-Vermögensverwaltung (Bild: Grawe/Michaela Berger)

Die abgegrenzten Versicherungsleistungen im direkten Geschäft der Schaden/Unfall-Versicherung sanken 2025 im Jahresvergleich um 4,6 Prozent auf 413,09 Millionen Euro.

Äußere Rahmenbedingungen wirkten sich positiv aus, hält die Grawe fest: 2025 habe sich in Bezug auf Naturereignisse als „Entlastungsjahr“ erwiesen. „Geringere Unwetterschäden führten zu einer günstigeren Schadenentwicklung und unterstützten damit das gute Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres“, so der Versicherer.

In der Lebensversicherung stiegen die Aufwendungen für Versicherungsfälle inklusive der bezahlten Gewinnanteile im direkten Geschäft um 2,4 Prozent auf 152,3 Millionen Euro. Die Anzahl der Leistungsfälle erhöhte sich von 13.798 auf 14.034 Fälle.

In der Krankenversicherung betrugen die Versicherungsleistungen 4,00 Millionen Euro, nach 0,98 Millionen Euro 2024.

Vorsteuergewinn knapp unter 100 Millionen Euro

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) der Grawe Versicherung AG betrug 96,78 Millionen Euro – eine deutliche Steigerung gegenüber 2024, als 69,57 Millionen Euro erzielt worden waren. Der Jahresüberschuss wuchs von 54,13 Millionen Euro auf 77,13 Millionen Euro.

Die gesamte Grawe Group konnte ein EGT in Höhe von 202,39 Millionen Euro erreichen. Auch das ist eine Steigerung: 2024 waren es 195,74 Millionen Euro gewesen. Die verrechneten Prämien des Gesamtgeschäfts wuchsen um 6,7 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro.

Das Eigenkapital der Grawe Group war mit 2,19 Milliarden Euro um 7,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Den Solvabilitätsgrad (SCR nach Solvency II) beziffert das Unternehmen per Jahresende 2025 mit „rund 250 Prozent“ für die Gruppe (Grawe Versicherung AG: 309,4 Prozent, nach 313,8 Prozent Ende 2024).

Die Grawe Group betreut nach eigenen Angaben mehr als 2,5 Millionen Kunden in 13 zentral-, ost- und südosteuropäischen Ländern.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Geschäftsbericht  · Lebensversicherung · Solvabilität · Unwetter
 
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