Wie sich Umsatz und Investitionen bei Maklern entwickeln

24.4.2019 – Die Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten haben 2018 um 5,5 Prozent mehr Umsatz gemacht als 2017, für 2019 scheint die Branche noch etwas optimistischer zu sein. 3,3 Prozent des Umsatzes wurden 2018 für Investitionen aufgewandt, knapp ein Prozent für Ausbildungskosten. Das sind einige der Erkenntnisse aus dem aktuellen „Konjunkturbericht“, den die KMU Forschung Austria für die Sparte IC erstellt hat.

Die KMU Forschung Austria erstellt im Auftrag der Sparte Information und Consulting (IC) in der Wirtschaftskammer Österreich jährlich einen „Konjunkturbericht“.

Grundlage der Studie ist eine Stichprobe, die Meldungen von rund 2.100 Betrieben mit zirka 9.500 Beschäftigten umfasst. Insgesamt zählte die Sparte Ende vergangenen Jahres 129.530 Mitgliedschaften, davon 102.941 aktive.

5,5 Prozent mehr Umsatz

Zur Sparte IC gehört auch jener der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten. Dem Konjunkturbericht zufolge konnten sie ihren Umsatz nominell um 5,5 Prozent steigern (2017: +4,7 Prozent; VersicherungsJournal 4.5.2018).

Beim „realen“ Umsatz, der die Inflation berücksichtigt, weist die Studie für die Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten ein Plus von 4,5 Prozent aus und damit ein etwas höheres als 2017 (4,0 Prozent).

3,3 Prozent des Umsatzes wurden investiert

Konjunkturbericht 2019 (Cover; Quelle: WKÖ/KMU Forschung Austria)
Konjunkturbericht 2019
(Cover; Quelle: WKÖ-Sparte IC,
KMU Forschung Austria)

Im Durchschnitt der Sparte IC gingen laut der Studie 6,5 Prozent des Umsatzes in Investitionen. Bei den Mitgliedern des Fachverbands der Versicherungsmakler lag der Wert etwas niedriger, im Schnitt betrug er 3,3 Prozent.

Was die Ausbildungskosten betrifft, liegen die Makler wieder im Spartenmittel: 0,8 Prozent des Umsatzes wurden hierfür aufgewandt.

Die Anzahl der selbstständig Beschäftigten stieg bei den Versicherungsmaklern 2018 – basierend auf einer Abschätzung der KMU Forschung Austria – um 1,4 Prozent auf rund 6.100.

Ausblick 2019

Die Studie wirft auch einen Blick in die nahe Zukunft: Für das laufende Jahr erwarten die Unternehmen der Sparte IC im Schnitt eine Umsatzsteigerung im Ausmaß von durchschnittlich 6,3 Prozent.

Bei den Versicherungsmaklern liegt das erwartete Plus mit durchschnittlich 5,6 Prozent zwar ein wenig darunter, man ist aber für das laufende Jahr, verglichen mit der Entwicklung 2018, offenbar optimistischer.

In puncto Personalstand scheinen die Versicherungsmakler zubauen zu wollen, in Summe um 7,1 Prozent. Was die Investitionsplanung angeht, peilen sie heuer eine Steigerung um 3,6 Prozent an.

Zum Herunterladen

Der vollständige „Konjunkturbericht 2019“ kann von der Website der Sparte Information und Consulting als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

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Ausbildung · Konjunktur · Versicherungsmakler
 
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