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Coface zu CEE: „Wichtige Botschaft für Österreich“

24.11.2021 – Das BIP Westeuropas sank 2020 im Schnitt um vier Prozent, jenes Mittel- und Osteuropas um vier Prozent, die Umsätze der 500 umsatzstärksten Unternehmen in CEE sanken um 3,3 Prozent, teilt Coface auf Grund einer neuen Analyse mit. Österreichs Wirtschaft profitiere somit von ihrem CEE-Engagement.

Die, gemessen am Umsatz, größten Unternehmen in Mittel- und Osteuropa haben in Summe durch die Pandemie geringe Umsatzeinbrüche verzeichnet. Das meldet die Coface SA auf Basis ihrer aktuellen „CEE Top 500“-Studie.

Untersucht wurden hierfür laut Coface die Umsätze der 500 umsatzstärksten Unternehmen. Zur CEE-Region zählt der Kreditversicherer Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien und Serbien.

„Wichtige Botschaft für Österreich“

„Mit 667 Milliarden Euro vermeldeten die 500 umsatzstärksten Unternehmen Mittel- und Osteuropas 2020 einen Rückgang von 3,3 Prozent“, so der Kreditversicherer.

Während das Bruttoinlandsprodukt in Westeuropa um durchschnittlich 7,1 Prozent gesunken sei, seien es in CEE nur vier Prozent gewesen.

Der vergleichsweise geringe Umsatzrückgang sei für Österreichs Wirtschaft eine wichtige Botschaft.

Lohnendes CEE-Engagement

Denn diese profitiere von ihren Geschäftsbeziehungen zu Mittel- und Osteuropa, wo die Rezession 2020 eben schwächer gewesen sei als in Westeuropa, sagt Dagmar Koch, Country-Managerin für Coface in Österreich.

Wie sehr sich die Aktivitäten österreichischer Unternehmen in CEE lohnen, so Coface, zeige eine weitere Zahl: „Obwohl Österreich nicht direkt im Ranking vertreten ist, sind 24 der 500 größten Unternehmen Mittel- und Osteuropas Tochtergesellschaften österreichischer Unternehmen“, sagt Koch.

„Das bestätigt die intensive Zusammenarbeit zwischen beiden und die österreichische Expansion in die attraktive CEE-Region.“

Drei bestimmende Wirtschaftssektoren

Bestimmt wird das 2020er-Ranking der 500 umsatzstärksten Unternehmen in CEE von drei Sektoren, deren Umsatz 54 Prozent aller Umsätze ausmache.

„Mit 89 Unternehmen (17,8 Prozent aller Unternehmen) dominieren die Mineralchemikalien-, Erdöl-, Kunststoff- und Pharmaziesektoren das Ranking“, so der Versicherer. Deren Umsatz wird mit insgesamt 133,9 Milliarden Euro beziffert.

Platz zwei belegt der Automobil- und Transportsektor mit 84 Unternehmen, einem Anteil von 16,8 Prozent – und deutlichen Rückgängen: Laut Coface brach der Umsatz um 9,7 Prozent, der Gewinn sogar um 61,3 Prozent ein.

Drittgrößter Sektor ist mit 14 Prozent und 70 Unternehmen der Handel. „Insgesamt stieg der Umsatz der größten Handelsunternehmen auf 102 Milliarden Euro (+9,6 Prozent; der höchste Anstieg unter allen Sektoren)“, berichtet Coface.

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