15.1.2026 – Der Aufwärtstrend bei Pkw-Neuzulassungen hat sich 2025 fortgesetzt: Mit fast 285.000 Stück gab es ein Plus von 12,3 Prozent. Pkw- und Diesel-Neuzulassungen waren rückläufig, Elektro- und Hybridantriebe legten zu. Der Gesamtbestand an in Österreich zugelassenen Kfz belief sich Ende 2025 laut vorläufigen Daten auf 7,51 Millionen, um 1,2 Prozent mehr als ein Jahr davor.

2025 erreichten die Pkw-Neuzulassungen mit 284.978 Stück. Gegenüber 2024 ist das eine Zunahme um 12,3 Prozent. Damit wurde auch der höchste Stand seit 2019 erreicht, damals waren es 329.363. Dies gab die Statistik Austria am Mittwoch bekannt.
Pkw mit alternativen Kraftstoffarten wie Elektro (60.651; +35,9 Prozent; Anteil: 21,3 Prozent), Benzin-Hybrid (97.143; +45,7 Prozent; Anteil: 34,1 Prozent) und Diesel-Hybrid (14.721; +2,6 Prozent; Anteil: 5,2 Prozent) legten merklich zu.
Mit insgesamt 172.517 Neuzulassungen (+37,7 Prozent) erreichten sie einen Anteil von 60,5 Prozent an allen Pkw-Neuzulassungen.
Bei Diesel-Pkw setzte sich der langjährige Trend fort: Die Neuzulassungen gingen weiter zurück, sie verringerten sich um ein Viertel auf 33.004 (Anteil: 11,6 Prozent). Bei Benzin-Pkw gab es einen Rückgang um 5,4 Prozent auf 79.457 (Anteil: 27,9 Prozent).
Konventionelle Kraftstoffarten erreichten bei den Pkw-Neuzulassungen somit nur noch einen Anteil von 39,5 Prozent Anteil.
Von allen Pkw-Neuzulassungen entfielen knapp zwei Drittel (63,4 Prozent) auf juristische Personen, Firmen und Gebietskörperschaften, die restlichen 36,6 Prozent auf auf private Fahrzeughalter.
„Dabei waren alternativ betriebene Neuwagen 2025 nicht nur bei Firmenkäufern, sondern auch bei Privatpersonen sehr gefragt“, berichtet die Statistik Austria.
So seien um 71,5 Prozent mehr Elektro-Pkw, 67,4 Prozent mehr Benzin-Hybrid-Pkw und 39,5 Prozent mehr Diesel-Hybrid-Pkw von Privaten zugelassen worden als 2024. Bei Benzinern und Diesel-Pkw gab es demgegenüber Rückgänge um 2,1 bzw. 20,3 Prozent.
Rein elektrisch angetriebene Pkw wurden 2025 zu 29,6 Prozent von Privaten neu zugelassen, der Anteil steigt also (2024: 23,5 Prozent, 2023: 20,6 Prozent).

Bei den Nutzfahrzeugen wurden etwas mehr Neuzulassungen bei Lastkraftwagen (Lkw) der Klasse N1 (33.451; +1,1 Prozent) sowie bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (6.704; +1,2 Prozent) registriert.
Weniger Neuzulassungen gab es bei Lkw der Klasse N3 (2.969; −21,9 %; −833), bei Lkw der Klasse N2 (516; −20,0 Prozent) und bei Sattelzugfahrzeugen (3.369; −4,4 Prozent).
Bei den Zweirädern wurden um 31,1 Prozent weniger Motorräder zugelassen, die Anzahl sank somit auf 32.061. Die Neuzulassungen von Motorfahrrädern verringerten sich um 19,9 Prozent auf 9.210.
Die Anzahl der Pkw-Gebrauchtzulassungen stieg im Vergleich zu 2024 um 0,59 Prozent auf 825.477. Dabei gab es insbesondere bei Pkw mit alternativen Antrieben ein Plus.
So verzeichneten Elektro-Pkw-Gebrauchtzulassungen ebenso einen Zuwachs (um 20,9 Prozent auf 34.700; Anteil: 4,2 Prozent) wie Benzin-Hybride (um 35,4 Prozent auf 69.893 Zulassungen; Anteil: 8,5 Prozent) und Diesel-Hybride (um 24,8 Prozent auf 24.019; Anteil: 2,9 Prozent).
Bei gebrauchten Benzinern (einschließlich Flex-Fuel; 302.784; ±0,0 Prozent; Anteil: 36,7 Prozent) gab es keine Bewegung, bei gebrauchten Diesel-Pkw einen Rückgang um 5,8 Prozent auf 393.466; Anteil: 47,7 Prozent).
Insgesamt waren Ende 2025 in Österreich laut vorläufigen Daten rund 7,51 Millionen Kfz (+1,2 Prozent) zum Verkehr zugelassen. Darunter waren
Bei den Zweirädern hatten 671.842 Motorräder (+2,5 Prozent) und 272.145 Motorfahrräder (−0,5 Prozent) eine aufrechte Zulassung.
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