9.10.2026 – Bereits zum siebenten Mal wurde der Jungmakler-Award vergeben. Zum Jungmakler des Jahres 2026 wurde der Vorarlberger Matthias Guderjahn gekürt, auf den Rängen folgen Anna Ludl aus Wien und die Salzburgerin Anna Schönenberger.

Seit 2014 wird beim Asscompact Trendtag alle zwei Jahre der Jungmakler bzw. die Jungmaklerin des Jahres gekürt. Ziel sei es, junge Leute vor den Vorhang zu holen und zu zeigen, wie gut sie sind, betonte Veranstalter Franz Waghubinger bei der gestrigen Verleihung.
Jeder rede von Überalterung und Konsolidierung der Branche, tatsächlich gebe es aber viele junge Leute: „Die Branche lebt und hat Nachwuchs“, so Waghubinger, und die Jungen würden anders denken und andere Ideen haben.
Wirtschaftstrainer und Autor Steffen Ritter, Vorsitzender der aus 23 Versicherungsexperten bestehenden Jury, der den Award von Anfang an begleitet, betonte, dass die junge Generation einen Sprung vollzogen habe, den es in den letzten 30 Jahren nicht gab.
Aus einem Vorcasting, in dem anonymisiert und auf sachlicher Ebene bewertet wird und das zu 40 Prozent in die Endbewertung eingeht, kamen wieder elf Teilnehmer in die Endauswahl.
Beim Casting selbst, das eine Gewichtung von 60 Prozent für das Gesamtergebnis hat, werden dann Geschäftskonzept, Abläufe und Innovationskraft, aber auch Überzeugungsstärke bewertet, erläutert Ritter.
Dabei gehe es nicht um einen „besten“ oder umsatzstärksten Makler. Entscheidend sei vielmehr, welchem Konzept die Jury die beste Entwicklung und die größte Erfolgswahrscheinlichkeit zutraut.
Für die Jury sei das manchmal auch kompliziert. Ritter: „Niemand kann sich ganz von der subjektiven Wahrnehmung befreien“ – alle elf Kandidaten, die es ins Finale geschafft haben, hätten gewonnen. Wichtig sei aber, dass es sich um ein möglichst sachliches Ergebnis handle, betont Waghubinger.
Gemeinsam sei den Kandidaten der Wunsch, Abläufe zu vereinfachen und zu automatisieren und damit ein Fundament für die weitere Entwicklung ihres Unternehmens zu schaffen, betont Ritter. Und sie „zeigen, wie es anders und besser geht“.
Am meisten überzeugt hat die Jury heuer der Vorarlberger Matthias Guderjahn, Jurist mit absolvierter Rechtsanwaltsprüfung und Spezialmakler für Transport-, Logistik- und Industrieversicherungen, der zum „Jungmakler des Jahres 2026“ gekürt wurde.
Guderjahn selbst sieht sich mehr als Risikomanager, denn als Verkäufer. Wichtig sei vor allem Prävention, er unterstütze Kunden bei der Schadensvermeidung auch mit Hilfe Künstlicher Intelligenz. Und er ist überzeugt: „Versicherung beginnt vor dem Schadenfall.“
Platz zwei ging an Anna Ludl, Versicherungsmaklerin aus Wien und Leiterin des PR-Ausschusses der Wiener Fachgruppe. Anna Schönenberger, Versicherungsmaklerin und gewerbliche Vermögensberaterin aus Eugendorf (Salzburg), belegte Rang drei.
Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.
Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu! Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.at.
Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.at.
Der VersicherungsJournal Newsletter informiert Sie von montags - freitags über alle wichtigen Themen der Branche.
Ihre Vorteile



