21.10.2026
Die Nachfrage nach Fitnessangeboten ist in den letzten Jahren gewachsen, meldet das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) unter Berufung auf Daten des WKÖ-Fachverbands Freizeit- und Sportbetriebe: Die Zahl der aktiven Mitglieder österreichischer Fitness- und Gesundheitsanlagen ist demzufolge von 1,13 Millionen im Jahr 2022 auf 1,35 Millionen 2025, also um rund 19 Prozent, gestiegen.

Parallel dazu habe die Zahl der Verletzungen beim Kraftsport deutlich zugenommen, berichtet das KFV weiter. Laut seiner Unfalldatenbank mussten 2016 bis 2019 durchschnittlich rund 2.000 Personen pro Jahr nach Unfällen beim Kraftsport im In- und Outdoorbereich im Spital behandelt werden. 2022 bis 2025 waren es rund 3.400, ein Plus von rund 70 Prozent.
Die häufigste Verletzungsart seien 2025 Muskel- und Sehnenverletzungen (44 Prozent) gewesen, gefolgt von Knochenbrüchen (41 Prozent). Besonders oft betroffen: Hände und Füße, Schultern und Knie. Neben akuter Überlastung und falscher Bewegungsausführung zählten auch Stürze von Trainingsgeräten, nicht ausreichend gesicherte Gewichte oder das Ablegen und Wechseln von Gewichten zu den Unfallursachen.
52 Prozent der spitalsbehandelten Verletzten des Jahres 2025 waren 15 bis 29 Jahre alt. Den größten Anteil machten die 20- bis 24-Jährigen aus (22 Prozent), vor den 15- bis 19-Jährigen (16 Prozent) und den 25- bis 29-Jährigen (14 Prozent).




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