21.7.2026 – Mitte 2026 zählten die Fachgruppen der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten österreichweit 3.918 aktive und 1.265 ruhende Mitgliedschaften. Beide Zahlen haben sich gegenüber Mitte 2025 verringert, und zwar um 1,93 bzw. 3,29 Prozent.
Zum 30. Juni 2026 zählten die neun Fachgruppen der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten insgesamt 5.183 Mitgliedschaften – um 2,26 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Dies geht aus neuen Daten der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hervor.
Die Anzahl der aktiven Mitgliedschaften ist in den vergangenen Quartalen gesunken: von 3.995 Mitte 2025 (VJ 23.7.2025) auf 3.983 Ende des dritten Quartals 2025, dann 3.935 Ende 2025 (VJ 6.2.2026), 3.934 Ende des ersten Quartals 2026 und zuletzt 3.918. Im Jahresvergleich ist das ein Rückgang um 1,93 Prozent.
Die Anzahl der ruhenden Mitgliedschaften hat sich gegenüber Mitte 2025 um 3,29 Prozent auf 1.265 zur Jahresmitte 2026 verringert.

Nach Bundesländern betrachtet, haben sechs Fachgruppen aktive Mitglieder verloren. Zu ihnen zählt auch die nach wie vor deutlich größte Gruppe, Niederösterreich: Ihr Mitgliederstand hat sich im Jahresvergleich um 3,02 Prozent auf 868 verringert.
Wien als zweitgrößte Fachgruppe zählte zur Jahresmitte 700 aktive Mitglieder – um 3,71 Prozent weniger als Mitte 2025 – und lag damit nur noch knapp vor Oberösterreich.
In Oberösterreich gab es allerdings auch weniger Aktive (681; –0,87 Prozent) als vor einem Jahr, ebenso in der Steiermark (617; –1,91 Prozent), in Kärnten (267; –0,74 Prozent) und in Salzburg (213; –3,62 Prozent).
Zugewinne gab es nur in Tirol (285; +1,42 Prozent) und Vorarlberg (135; +0,75 Prozent). Das Burgenland blieb mit 152 im Jahresvergleich stabil.

Auch die Anzahl der ruhenden Mitgliedschaften ist in der Mehrzahl der Länder gegenüber Mitte 2025 gefallen. Die meisten ruhenden Mitgliedschaften gab es in Niederösterreich (294; –4,23 Prozent) und Wien (229; –6,53 Prozent).
Rückgänge wurden weiters in Oberösterreich (173 ruhende Mitgliedschaften; –1,14 Prozent), der Steiermark (165; –3,51 Prozent), Vorarlberg (111; –1,77 Prozent) und Kärnten (46; –6,12 Prozent) registriert.
Eine Zunahme bei den ruhenden Mitgliedschaften verzeichnete nur Salzburg mit insgesamt 72 (+2,86 Prozent) ruhenden Mitgliedschaften. Wie bei den Aktiven blieb auch bei den Ruhenden die Anzahl im Burgenland konstant (73).

In der nächsten Ausgabe des VersicherungsJournals lesen Sie, wie sich die Zahlen in den Fachgruppen der Versicherungsagenten entwickelt haben.
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