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Neuer Anlauf für mehr Finanz- und Versicherungsbildung

9.5.2018 – Unter der Web-Adresse finanzbildung.at sollen Verbraucher ab 15. Mai zu 48 Themen rund um Anlage, Finanzierung und Versicherung ihr Wissen testen und ausbauen können. Initiator Gerhard Weibold setzt darauf, dass Unternehmen und Institutionen als Partner das Projekt in die Breite tragen.

„Finanzbildung.at“ heißt ein neues Online-Informationsangebot für Konsumenten, das die Financial education services AG am 15. Mai onlineschalten wird.

„Dass Bedarf besteht, wissen wir seit Jahren“, wies Initiator Gerhard Weibold bei einer Vorab-Präsentation am Dienstag in Wien darauf hin, dass etwa Umfragen regelmäßig Luft nach oben erkennen lassen, was den durchschnittlichen Finanzwissensstand der Bevölkerung angeht.

Zielgruppe des neuen Angebots sind zwar auch Jugendliche, vor allem aber Erwachsene, da es im Regelfall letztere seien, die Anlage-, Versicherungs- und Finanzierungsentscheidungen treffen.

48 Themen

Um ebendiese Aspekte dreht sich denn auch die Palette der insgesamt 48 erläuterten Themen, auf die sich das Wissensangebot aufteilt.

Darunter finden sich Begriffe wie etwa Versicherungssumme, Lebensversicherung, Cost-Averaging, Anleihenrendite, Wertpapierperformance oder Volatilität. Zu jedem Punkt stehen Erklärungen bereit, die multimedial aufbereitet sind.

Zusätzlich kann man sein Wissen mit Fragen testen. Dieses „Finanztraining“ wird protokolliert, am Ende kann man eine Bestätigung für die Absolvierung des Trainings anfordern.

Aufbauen auf früheren Erfahrungen

Gerhard Weibold, Vorstandschef der Financial services education AG (Bild: FES)
Gerhard Weibold, Vorstandschef der
Financial services education AG
(Bild: FES)

Bei der Gestaltung von finanzbildung.at konnte auch auf schon vorhandenes Material und Erfahrungen zurückgegriffen werden, beispielsweise den schon seit geraumer Zeit bestehenden „€FDL Finanzführerschein“.

Zudem war unter dem Titel „Österreich macht sich finanzfit“ bereits 2014 ein ähnliches Projekt initiiert worden (VersicherungsJournal 16.1.2014).

Publikum soll über Medien …

Wie soll nun das neue Angebot „in die Breite“ kommen? Weibold will zum einen über die Medien darauf aufmerksam machen.

Interessenten können 24 der 48 Themen kostenfrei nutzen. Wer auch auf den Rest zugreifen will, kann um 3 Euro ein „Upgrade“ auf 36 Themen erwerben. Um von 36 auf 48 Themen aufzustocken, werden ebenfalls 3 Euro verrechnet. Es handelt sich jeweils um eine einmalige Zahlung.

… und „Financial Education Partner“ erreicht werden

Zum anderen setzt Weibold vor allem darauf, sogenannte „Financial Education Partner“ zu gewinnen. Das können sowohl Unternehmen als auch Institutionen sein. Ein solcher Partner kann seinen Kunden einen eigenen Zugang zu finanzbildung.at – mit 36 oder allen 48 Themen – anbieten und übernimmt zugleich für sie die Kosten.

Banken und Versicherungen zeigten sich interessiert, vor allem jene, die sich bereits früh im Onlinebereich engagiert hätten, sagt Weibold. „Wir erwarten im ersten Jahr der Initiative ungefähr ein Dutzend Financial Education Partner.“ Wer bislang Partner geworden ist, verriet er nicht.

Von Anbietern unabhängig

Was die inhaltliche Gestaltung betrifft, agiere man aber unabhängig von Anbietern, ohne Einfluss der Finanzwirtschaft, betonte Weibold.

Wer finanzbildung.at nutzt, soll zum einen nicht zuletzt in der Lage sein, mit Banken und Versicherungen „Gespräche auf Augenhöhe“ zu führen.

Zum anderen gehe es um ein nach Möglichkeit flächendeckendes Angebot zur Finanzbildung, von dem alle Österreicherinnen und Österreicher privat und beruflich profitieren können“.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Lebensversicherung · Marktforschung · Zielgruppe
 
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