13.1.2026
Der Österreichische Versicherungsmaklerring (ÖVM) erwartet für 2026, dass die Cyberversicherung zu den „am stärksten wachsenden Sparten“ zählen wird.

„Besonders kleine und mittlere Unternehmen fragen modulare, flexible Lösungen nach, ergänzt durch Risikoanalysen, Präventionsmaßnahmen und professionelle Beratung“, so der ÖVM in einer Aussendung am Montag. Die zunehmende Digitalisierung mache Cybersicherheit zu einem „entscheidenden Faktor“ unternehmerischer Stabilität.
In der Absicherung gegen Klimarisiken sieht der ÖVM eine sich verschärfende Situation. Hochwasser, Starkregen und andere Naturgefahren seien, je nach Risikostandort, „immer schwerer oder gar nicht mehr“ versicherbar. Trotz vergangener Hochwasserkatastrophen gebe es noch keine konkreten und nachhaltigen Lösungen, kritisiert der ÖVM.
In anderen europäischen Ländern gebe es seit Langem Systeme, die private Versicherung und staatlicher Absicherung kombinieren. In Österreich komme hingegen weiterhin dem Katastrophenfonds eine zentrale Rolle zu, „dessen Ausgestaltung jedoch regelmäßig als wenig transparent und nur eingeschränkt planbar kritisiert wird“.






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