So entwickelt sich die Anzahl der Versicherungsmakler

6.2.2026 – Ende 2025 hatten die neun Wirtschaftskammer-Fachgruppen zusammen 3.935 aktive Mitglieder – um 0,86 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Anzahl der ruhenden Mitgliedschaften fiel um 2,95 Prozent auf 1.282. In Summe gab es also 5.217 Mitglieder. Nach dem „Ausnahmejahr“ 2024 setzte sich der Rückgang damit im Jahr 2025 wieder fort.

Ende 2025 zählten die neun Fachgruppen der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten laut Statistik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) insgesamt 5.217 Mitgliedschaften.

2024 hatte es im Vergleich der Jahresenddaten – alle weiteren Vergleiche beziehen sich ebenfalls jeweils auf den 31. Dezember – nach sechs Jahren des Rückgangs erstmals wieder eine Zunahme gegeben (+0,51 Prozent gegenüber 2023). 2025 brachte eine Rückkehr

Der um 73 Mitgliedschaften gesunkene Mitgliederstand ergibt sich als Saldo aus 534 Zu- und 607 Abgängen. Ende 2024 waren es gegenüber dem Vorjahr 626 Zu- und 599 Abgänge.

Hinweis zur Zählweise: Die Anzahl der Kammermitglieder ist nicht direkt mit der Zahl der Unternehmen gleichzusetzen, weil ein Unternehmen gleichzeitig in mehreren Bundesländern Mitglied sein kann.

3.935 aktive und 1.282 ruhende Mitgliedschaften

Von den insgesamt 5.217 Mitgliedern waren 3.935 Mitglieder aktiv (–0,86 Prozent), in absoluten Zahlen also um 34 weniger als ein Jahr zuvor.

Aktive Mitgliedschaften Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten (Grafik: Lampert)

Ruhend gestellt waren Ende des letzten Jahres 1.282 Mitgliedschaften. Das ist im Jahresvergleich ein Rückgang um 39 Ruhende oder um 2,95 Prozent.

Entwicklung der Fachgruppenmitgliedschaften in den letzten 15 Jahren (Österreich gesamt)

Jahr

aktiv

ruhend

gesamt

Jahr

aktiv

ruhend

gesamt

2010

3.737

2.096

5.833

2018

4.077

1.517

5.594

2011

3.863

2.035

5.898

2019

4.024

1.502

5.526

2012

3.963

1.964

5.927

2020

4.006

1.504

5.510

2013

3.946

1.888

5.834

2021

4.024

1.424

5.448

2014

3.992

1.796

5.788

2022

4.005

1.338

5.343

2015

4.060

1.729

5.789

2023

3.970

1.293

5.263

2016

4.137

1.642

5.779

2024

3.969

1.321

5.290

2017

4.197

1.594

5.791

2025

3.935

1.282

5.217

Aktive: Rückgang in fünf Bundesländern, Zuwächse in vier

Fünf Länder verzeichneten einen Rückgang an aktiven Mitgliedern: den relativ stärksten die Steiermark (–2,22 Prozent), gefolgt von Wien, Salzburg, Tirol und, mit dem schwächsten Minus (–1,60 Prozent), Oberösterreich. In den anderen vier gab es Zuwächse, den relativ größten im Burgenland (+1,34 Prozent).

Mitgliederstärkste Fachgruppe, gemessen an den Aktiven, ist Niederösterreich mit 22,4 Prozent aller in Österreich Aktiven (2024: 22,0 Prozent), gefolgt von Wien (18,0 Prozent; 2024: 18,2), Oberösterreich (17,2 Prozent; 2024: 17,4) und der Steiermark (15,7 Prozent; 2024: 15,9).

Die Anzahl der ruhenden Mitgliedschaften stieg nur in Kärnten und Salzburg. Im Burgenland und in Vorarlberg blieb sie konstant. Die fünf anderen Fachgruppen registrierten eine Verringerung.

Aktive und ruhende Mitgliedschaften in den Fachgruppen 2023 bis 2025
(Reihung nach Anzahl der Aktiven)

Land

Aktive Mitgliedschaften

Ruhende Mitgliedschaften

2023

2024

2025

+/– %

2023

2024

2025

+/– %

876

874

883

+1,03

317

321

304

–0,53

W

729

721

708

–1,80

256

250

233

–6,80

686

689

678

–1,60

169

175

173

–1,14

St.

630

631

617

–2,22

160

169

167

–1,18

T

278

285

280

–1,75

98

105

100

–4,76

K

265

264

265

+0,38

47

48

51

+6,25

Sbg.

230

224

220

–1,79

68

68

69

+1,47

B

142

149

151

+1,34

74

75

75

0

V

134

132

133

+0,76

104

110

110

0

Ö

3.970

3.969

3.935

–0,86

1.293

1.321

1.282

–2,95

Kärnten hat weiterhin höchsten Aktiven-Anteil

Stellt man die Anzahl der Aktiven der Gesamtzahl der Fachgruppenmitgliedschaften gegenüber, so zeigt sich, dass im Österreich-Schnitt drei von vier Mitgliedern (75,43 Prozent) aktiv sind.

Unter den Fachgruppen bleibt Kärnten der Spitzenreiter: Hier sind 83,86 Prozent aller Mitglieder aktiv. Oberösterreich liegt mit 79,67 Prozent weiter an zweiter Stelle, die Steiermark (78,70 Prozent) an dritter. Den deutlich niedrigsten Aktiven-Anteil hat Vorarlberg (54,73 Prozent).

Anteil der aktiven an allen Fachgruppenmitgliedschaften (Jahresende)

Bundes-
land

Anteil

Bundes-
land

Anteil

2024

2025

2024

2025

Kärnten

84,62

83,86

Wien

74,25

75,24

Oberöst.

79,75

79,67

Niederöst.

73,14

74,39

Steiermark

78,88

78,70

Tirol

73,08

73,68

Salzburg

76,71

76,12

Burgenland

66,52

66,81

Österr.

75,03

75,43

Vorarlberg

54,55

54,73

Fortsetzung folgt

In der nächsten Ausgabe des VersicherungsJournals berichten wir über die Entwicklung in den Fachgruppen der Versicherungsagenten.

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Versicherungsmakler · Versicherungsvertreter
 
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