10.8.2026 – Mit rund 729.000 Verträgen im Bestand, 7.223 Neuabschlüssen und 621,4 Millionen Euro an Prämieneinnahmen hat die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge 2025 in zentralen Kennzahlen wieder „nachgelassen“. Das verwaltete Vermögen wuchs hingegen dank eines positiven Kapitalmarktumfelds auf den zweithöchsten Wert seit Bestehen der PZV.
Die Anzahl der Verträge in der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge (PZV) war im vergangenen Jahr weiter rückläufig: Sie sank zum Jahresende auf rund 729.000. Im Jahresvergleich ist das ein Rückgang um 6,73 Prozent.
Dies geht aus dem Bericht „Der Markt für die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge 2025“ hervor, den die Finanzmarktaufsicht (FMA) Ende Juli veröffentlicht hat.
Die Umfrage für das Jahr 2025 umfasste 18 Versicherungsunternehmen mit bestehenden Zukunftsvorsorge-Verträgen. Kapitalanlagegesellschaften haben seit mehr als zehn Jahren keine neuen Verträge mehr abgeschlossen.
Die Summe der von Versicherungsunternehmen vereinnahmten abgegrenzten Zukunftsvorsorge-Prämien betrug 621,43 Millionen Euro und war damit ebenfalls rückläufig (–2,49 Prozent).
„Der Markt für die PZV ist stark konzentriert“, stellt die FMA fest. „Unternehmen der Vienna Insurance Group vereinnahmen, gemessen am Prämienvolumen, mehr als die Hälfte des Marktes (55 Prozent). Ebenso werden fast alle Neuverträge durch diesen Anbieter verkauft.“
Apropos Neugeschäft: Auch dieses war – nach einem Anstieg 2023 und 2024 von niedrigem Niveau aus – im vergangenen Jahr wieder rückläufig: 7.223 Verträge wurden neu abgeschlossen, um 10,6 Prozent weniger als 2024.
„Die Zahl der Neuverträge reicht weiterhin nicht aus, um auslaufende oder gekündigte Verträge zu ersetzen“, resümiert die FMA. Nur vier Versicherer boten 2025 überhaupt noch neue Zukunftsvorsorge-Verträge an.
Das verwaltete Vermögen wuchs demgegenüber weiter an. Sein Volumen stieg um 6,78 Prozent auf 9,27 Milliarden Euro an.
Es erreichte damit den zweithöchsten Wert seit Einführung der PZV, nicht weit vom historischen Höchststand des Jahres 2021 (9,38 Milliarden Euro) entfernt.
„Ausschlaggebend dafür war das positive Kapitalmarktumfeld“, erläutert die FMA. „Die volumengewichtete Gesamtperformance der Versicherungsunternehmen lag 2025 bei 13 Prozent vor Kosten.“
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