8.10.2026 – Das neue Produkt biete mehr Schutz für Rechtsfragen wie Scheidung, Selbstbestimmung, Tätigkeit in Vereinsfunktionen und Wohnen, hebt die Helvetia hervor. Die seit Mittwoch im Verkauf befindlichen Tarifvarianten kommen mit Versicherungssummen von bis zu 400.000 Euro.

Die Helvetia hat ihre Rechtsschutzversicherung überarbeitet.
Das neue Produkt wird in drei Varianten offeriert:
Freilich unterscheiden sich die drei Tarifvarianten nicht nur nach Versicherungssumme, sondern auch im Deckungsumfang.
Beispielsweise sind in der Exklusivvariante ein Scheidungsvergleichsrechtsschutz bis 1.000 Euro und ein Gutachten-Rechtsschutz enthalten, der in versicherten Fällen die Einholung eines unabhängigen Sachverständigengutachtens ermöglicht; beide sind in den anderen Tarifvarianten nicht abschließbar.
Ein anderes Beispiel sind Mediationskosten. Deckung dafür ist in allen Varianten enthalten, die jeweiligen Versicherungssummen betragen 2.000 (klassisch), 3.000 (gehoben) und 4.000 Euro (exklusiv).
Weitere Unterschiede gibt es bei den optionalen Zusatzbausteinen. Hier stehen vier „Deckungspakete“ zur Verfügung. Ein „Exekutivschutz“ kann in der gehobenen und der exklusiven Variante hinzugewählt werden; ein Pflegerechtsschutz ist in der gehobenen optional erhältlich, in der exklusiven fix integriert.
Zwei Zusatzbausteine sind ausschließlich in der Exklusivvariante erhältlich. Der eine ist das „Deckungspaket Funktionärsschutz“ für Ehrenamtliche. Er ist speziell für Privatpersonen gedacht, die als Vereinsfunktionäre tätig sind.
Wer eine Funktion in einem Verein übernimmt, trage Verantwortung und könne dabei auch mit rechtlichen Fragen konfrontiert werden, begründet die Helvetia das Angebot. Allein im organisierten Sport seien rund 600.000 Menschen in Österreich freiwillig engagiert.
Der andere Zusatzbaustein ist das „Deckungspaket Selbstbestimmungsschutz“. Er unterstützt bei wichtigen Vorsorgeentscheidungen, unter anderem bei der Erstellung einer Patientenverfügung und einer letztwilligen Verfügung.
Überarbeitet wurde auch der Grundstückseigentums- und Mietenrechtsschutz, um die Deckung „gezielter auf die persönliche Situation“ abstimmen zu können, wie die Helvetia erklärt.
Je nach Variante könne man künftig neben selbst genutzten Wohnräumen auch weitere Immobilien und Grundstücke absichern, darunter weitere selbst genutzte Wohneinheiten in Österreich, vermietete Wohneinheiten, privat genutzte unbebaute Grundstücke sowie Einzelgaragen und Abstellplätze.
Wie der Versicherer hervorhebt, können Kunden auch auf eine „Rechtsschutz-Service-Hotline“ zurückgreifen. Auf diesem Wege können sich Kunden „rasch eine erste Orientierung zu ihrem Anliegen“ geben lassen.
„Der Service reicht von der Einordnung des Sachverhalts und der Erklärung der nächsten Schritte bis zur Vermittlung an eine Partneranwältin oder einen Partneranwalt“, erläutert der Versicherer.
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