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Jugend-Umfrage: Oft Skepsis gegenüber Umlageverfahren

23.5.2024 – Mehr als 2.000 Jugendliche haben sich im neuen Marketagent unter anderem zu ihren finanziellen Erwartungen und zu finanzieller Vorsorge geäußert. (Bild: Ibrahim Boran auf Unsplash)

„Für die junge Generation wird es immer schwieriger, sich Wohlstand aufzubauen.“ Das ist eine der Fragen, die Marketagent in der Umfrage für seinen neuesten „Jugend-Trendmonitor“ gestellt hat.

Heraus kam dabei, dass 35,1 Prozent dieser Aussage „voll und ganz“ zustimmen, weiter 30,7 Prozent „eher“, insgesamt also rund zwei Drittel (65,8 Prozent), wie Marketagent am Mittwoch bekanntgab.

In die Auswertung flossen die Antworten von 2.192 Teilnehmern im Alter von 14 bis 29 Jahren ein, die von 24. April bis 13. Mai in allen Bundesländern befragt wurden.

Gut 61 Prozent rechnen mit positiver finanzieller Zukunft

Die Erwartungen an die persönliche Zukunft – auf einen Zeithorizont von etwa zehn Jahren – sind hinsichtlich der finanziellen Situation dennoch überwiegend „im grünen Bereich“: 20,3 sehen sie „sehr“, weitere 40,9 Prozent „eher“ positiv.

Rund sechs von zehn Befragten machen sich nach eigenen Angaben Gedanken über finanzielle Vorsorge und Absicherung in der Pension.

Kratzer am Image des Umlageverfahrens

„Dass die Jüngeren bzw. die Erwerbstätigen für die heutigen Pensionisten einzahlen, halte ich grundsätzlich für eine faire und richtige Regelung.“

19,0 Prozent stimmen dieser Position „voll und ganz“, weitere 34,4 Prozent „eher“ zu. Insgesamt beurteilt also die Hälfte (53,5 Prozent) das derzeitige Umlageverfahren zumindest überwiegend wohlwollend.

36,6 Prozent stellen sich – je nach Sichtweise: nur oder immerhin – „teilweise“ dahinter. 7,2 Prozent teilen diesen Standpunkt „eher weniger“, 2,8 Prozent überhaupt nicht.

Mehrheit glaubt an gesetzliche Pension, aber nicht, dass sie reicht

Die reservierte Haltung vieler Befragter passt zu den Antworten auf die Frage: „Denkst du, dass du später einmal eine gesetzliche Pension erhalten wirst?“

„Ja, und ich glaube, sie wird ausreichend sein“, sagen nur 19,5 Prozent. Die Mehrheit von 59,0 Prozent rechnet zwar auch mit einer Pension aus der ersten Säule, glaubt aber, „sie wird nicht ausreichend sein“.

21,5 Prozent glauben nicht daran, selbst einmal eine gesetzliche Pension zu bekommen.

Zum Herunterladen

Ergebnisse aus dem „Jugend-Trendmonitor“ können von der Marketagent-Website als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Marktforschung · Pension  · Senioren
 
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