Städtische bringt Cyberversicherung für KMUs

21.1.2019 – Die bisherige „Cyber Protect“ bekommt einen neuen Namen, sie wird zur „Cyber Protect Premium“. Grund dafür ist, dass eine neue Variante hinzukommt: In der „Cyber Protect Basic“ reicht der Versicherungsschutz bis zu 100.000 Euro; Deckung wird für Eigen- und Haftpflichtschäden angeboten. Anders als ihre „große Schwester“ wird die Basic-Version online verkauft.

Vor rund zwei Jahren hat die Wiener Städtische Versicherung AG mit „Cyber Protect“ eine Cyberversicherung für Klein- und Mittelunternehmen auf den Markt gebracht (VersicherungsJournal 20.1.2017).

Das bisherige Produkt wird weiterhin unverändert – allerdings unter dem Namen „Cyber Protect Premium“ – angeboten. Grund der Umbenennung ist die Unterscheidbarkeit von einer neuen Variante.

Hinzu kommt nun nämlich die „Cyber Protect Basic“: Sie wird, anders als das Premium-Produkt, online vertrieben; Zielgruppe sind KMUs mit einem Jahresumsatz von bis zu 2,5 Millionen Euro.

Deckungselemente und Unterschiede zu „Premium“

Die Deckung der Basic-Ausführung umfasst einen „Basisschutz Eigenschäden“, zu dem etwa Verlust, Diebstahl und Beschädigung von Daten sowie Datenschutzverletzungen gehören. Zusätzlich sind Krisen- und PR-Management sowie eine Betriebsunterbrechung versicherbar. Im Unterschied zur Premium-Variante ist Cyber-Erpressung in der Basic-Ausführung nicht versichert.

Der „Basisschutz Haftpflicht“ gewährt Deckung bei Verletzungen von Datenschutz und Geheimhaltungspflicht sowie in Bezug auf die Netzwerksicherheit. Im Haftpflichtbereich unterscheidet sich die Basic- von der Premium-Variante darin, dass in ihr das Zusatzmodul Medienhaftpflicht – in dem es zum Beispiel um Verstöße gegen Persönlichkeits- oder Markenrechte geht – nicht erhältlich ist.

Beiden Produktversionen gemein ist wiederum, dass Unterstützung durch die „Cyber Center Soforthilfe“ geboten wird: Im Fall des Falles kann hier Hilfe per Telefon, wenn nötig auch per Fernwartung oder vor Ort angefordert werden.

Schutz bis zu 100.000 Euro

Die Versicherung verlange von Betrieben, die hinsichtlich des Cyber-Risikos nicht der höchsten Gefahrenklasse angehören, keine Risikoprüfung, erklärt der Versicherer. „Pro Tag kostet die Versicherung zwischen 50 Cent und einem Euro“, so Vorstandsdirektorin Doris Wendler.

Die Höchstentschädigung pro Versicherungsfall und für alle Fälle eines Jahres beträgt 100.000 Euro. Der Selbstbehalt pro Versicherungsfall beläuft sich auf 1.000 Euro. Wer eine höhere Versicherungssumme möchte, muss zur Premium-Version greifen, wo sie bis zu einer Million Euro gewählt werden kann.

Die Bandbreite, in der sich die Höhe eines finanziellen Schadens bei einem Cyberangriff bewegen kann, ist groß. „Im Schnitt sind es rund 80.000 Euro“, sagt Wendler.

Weiterführende Information

Weitere Informationen sind auf der Produktseite bei der Städtischen abrufbar. Die Möglichkeit zur Prämienberechnung und zum Abschluss findet sich auf einer gesonderten Webseite.

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Cyberversicherung · Verkauf · Zielgruppe
 
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