Städtische: Neuer Service in Gesundheitssparte

21.9.2021 – Ein digitaler „Symptomchecker“ soll dabei helfen, den Gesundheitszustand mit Hilfe von KI zu überprüfen. Neben einer Analyse auf mögliche Beschwerdeursachen biete das Online-Werkzeug auch Informationen zum weiteren „Behandlungspfad“.

Die Wiener Städtische Versicherung AG bietet einen neuen Service an: „Xund“. Der Versicherer beschreibt ihn als „digitalen Symptomcheck“. Er soll einer ersten Einordnung dienen, ob Symptome auf eine mögliche bestimmte Erkrankung hindeuten und ob weitere Schritte notwendig sind.

Der Symptomcheck ersetze keinen Arztbesuch, sagt Vorstandsdirektorin Sonja Steßl, „aber er unterstützt unsere Kundinnen und Kunden und weitere Interessierte mit einer fundierten Ersteinschätzung und hilft dabei, die nächsten Schritte einzuleiten“.

Der Service stehe allen Interessierten ab 18 Jahren online zur Verfügung, unabhängig davon, ob sie über einen Versicherungsschutz der Städtischen verfügen.

Die Funktionsweise

Anhand der Auswahl von Symptomen und der Beantwortung zusätzlicher Fragen identifiziere „Xund“ die wahrscheinlichste Beschwerdeursache bzw. überprüfe den Verdacht auf das Bestehen einer bestimmten Krankheit und präsentiere ausführliche Informationen und Empfehlungen zum „optimalen Behandlungspfad“, erläutert die Städtische.

Die Entscheidungsalgorithmen können nach Angaben des Versicherers „mittels künstlicher Intelligenz Informationen aus aktuell 2,2 Millionen medizinischen Fachpublikationen verarbeiten, die von einem hochqualifizierten und erfahrenen Ärzteteam validiert sind“.

Derzeit seien rund 350 Krankheiten in „Xund“ zu finden, die Liste werde laufend erweitert.

Datensicherheit

Die Technologie von Xund sei als Medizinprodukt zertifiziert und trage das „CE“-Zeichen, betont die Städtische. Die medizinische Datenbank von „Xund“ basiere auf „geprüfter medizinischer Fachliteratur“, so Steßl.

Wie der Versicherer hinzufügt, seien die Daten bei Transfer und Speicherung aller verschlüsselt. Für die Nutzung des digitalen Symptomchecks seien außerdem lediglich Alter und Geschlecht anzugeben, ein Rückschluss auf die Identität des Nutzers nicht möglich.

Kooperation mit Start-up „Xund“

Bereitgestellt wird der Dienst im Wege einer Kooperation mit der 2018 in Wien gegründeten Xund Solutions GmbH, die einen digitalen Assistenten entwickelt hat, der als „erster digitaler Ansprechpartner in Gesundheitsfragen“ dienen soll.

Das Start-up stellt seinen Dienst auch als App für iOS zur Verfügung, eine Version für Android ist in Arbeit.

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