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Stimmungstrend gegen die Lebensversicherung

8.5.2018 – Dem Niedrigzins zum Trotz: Der Anteil der Österreicher, die das Sparbuch in ihre Anlageplanung einbeziehen, ist zuletzt wieder gestiegen – umgekehrt hat die Attraktivität von Lebensversicherung und Pensionsvorsorge, aber auch jene des Bausparvertrags abgenommen. Das besagt eine Studie von Erste und Integral.

Die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG hat am Montag ihr neuestes Stimmungsbarometer veröffentlicht. Die Integral Markt- und Meinungsforschungs-GmbH hat für die Studie im März 1.000 Personen befragt.

83 Prozent der Österreicher planen demnach „in den nächsten zwölf Monaten“, zumindest in eine der abgefragten Spar- und Anlageformen, unabhängig davon, ob es sich um eine bestehende oder neue Veranlagung handelt, zu investieren.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2017 ist das ein Plus von drei Punkten, gegenüber dem unmittelbar vorangegangenen vierten Quartal 2017 ein Minus von einem Punkt.

Planung der Geldanlage (Bild: Erste Bank)
Planung der Geldanlage (Bild: Erste Bank). Zum Vergrößern Grafik anklicken.

Zunehmende Sympathie für das Sparbuch

Obwohl die Verzinsung nach wie vor „im Keller“ ist, kann das Sparbuch (inklusive Sparkarte) zulegen. 62 Prozent wollen es nutzen. Gegenüber dem vierten Quartal 2017 ist das ein Zuwachs um zwei Prozentpunkte, gegenüber dem Wert vor einem Jahr gar ein Plus von sieben Punkten.

Deutlich zulegen können auch Aktien: 15 Prozent wollen diese Anlageform nutzen (erstes Quartal 2017: 11 Prozent, viertes Quartal 2017: 14 Prozent).

Geplante Nutzung bestimmter Spar- und Anlagformen (Grafik: Erste Bank)
Geplante Nutzung bestimmter Spar- und Anlagformen (Grafik: Erste Bank).
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Lebensversicherung und Pensionsvorsorge unter den Verlierern

Zu den Verlierern zählen die Lebensversicherung und die Pensionsvorsorge. Im Jahresvergleich verliert die Lebensversicherung um sechs Punkte und liegt in der aktuellen Umfrage bei 34 Prozent. Die Pensionsvorsorge hält bei 32 Prozent (–2 Prozent).

Geplante Anlageformen (Auswahl, nach Quartalen)

Anlageform

Q1/17

Q2/17

Q3/17

Q4/17

Q1/18

Lebensversicherung

40

32

35

39

34

Pensionsvorsorge

34

31

32

36

32

Fonds

17

17

18

20

18

Durchschnittlich 6.400 Euro budgetiert

Im Schnitt planen die Österreicher eine Veranlagung in Höhe von 6.400 Euro. Das ist ein vergleichsweise hoher Betrag. In der Umfrage aus dem ersten Quartal 2017 hatten die Befragten im Schnitt rund 5.500 Euro einkalkuliert, in jener zum vierten Quartal 2017 waren es 4.700 Euro.

Geplantes Anlagevolumen (Bild: Erste Bank)
Geplantes Anlagevolumen (Bild: Erste Bank). Zum Vergrößern Grafik anklicken.
Schlagwörter zu diesem Artikel
Bausparen · Lebensversicherung · Marktforschung
 
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