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VAV bringt neuen Kfz-Tarif

10.3.2026 – Zusätzliche Bewertungsparameter für eine genauere Risikoeinschätzung und Weiterentwicklung in der digitalen Erledigung sind Punkte, die den neuen Kfz-Tarif prägen, wie der Versicherer mitteilt.

Tachometer (Bild: Chuttersnap/Unsplash)
Bild: Chuttersnap/Unsplash

„Steigende Reparaturkosten, komplexere Fahrzeugtechnologien und der wachsende Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen“ erhöhen die Anforderungen an eine präzise Risikobewertung, stellt die VAV anlässlich der Einführung ihres neuen Kfz-Tarifs 2026 fest. Mit diesem wolle man deshalb „Risiken noch genauer abbilden“.

Bereits der bisherige Tarif habe auf einer differenzierten Typklassensystematik basiert und rund 70 Millionen Datensätzen beinhaltet. Der neue Tarif umfasse zusätzliche Datenquellen und „weiter verfeinerte Bewertungsparameter“, die die Risikoeinschätzung weiter präzisieren.

„Neben Marke, Type, Fahrzeugalter und Kilometerleistung fließen künftig auch Kriterien wie Nutzerkreis, individuelles Fahrprofil sowie aktuelle Entwicklungen bei Reparaturkosten in die Kalkulation ein“, erläutert der Versicherer.

Weitere Produktmerkmale

Als Merkmale des Tarifs hebt die VAV Versicherungssummen von bis zu 30 Millionen Euro in der Haftpflicht, den prämienfreien Einschluss der groben Fahrlässigkeit in den Kaskovarianten, „flexible Selbstbehalte“ sowie eine Neuwertentschädigung von bis zu 48 Monaten hervor.

Für Elektro- und Hybridfahrzeuge bleibe das E-Paket ein „zentrales Element“: Akkumulatoren und Ladekabel sind den Angaben zufolge bis zu 60.000 Euro versichert. Darin sei Schutz bei Kurzschluss, Überspannung, Bedienungsfehler oder Entsorgungskosten eingeschlossen.

Weitere Digitalisierung, insbesondere auf Prozessebene

Auch an der Digitalisierung wurde weitergearbeitet. Zahlreiche Prozesse von Antragsprüfung bis Schadenanalyse würden bereits jetzt automatisiert abgewickelt. „Mit dem neuen Kfz-Tarif bauen wir die Digitalisierung vor allem auf Prozessebene weiter aus“, so die VAV zum VersicherungsJournal.

Konkret bedeute dies, dass noch mehr Geschäftsfälle dunkelverarbeitet werden. „Dazu gehören etwa automatisierte Terminvereinbarungen für Besichtigungen im Schadenfall sowie eine verbesserte Anbindung und ein automatisierter Abgleich mit Zulassungsdaten.“

Durch diese erweiterten Schnittstellen und Datenabgleiche sei es möglich, künftig mehr Polizzen ohne manuelle Bearbeitung zu verarbeiten. Dies erhöhe die Geschwindigkeit und die Effizienz der Abläufe maßgeblich.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Digitalisierung · Terminvereinbarung
 
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