Ausschlüsse und fragwürdige Zuschläge

29.11.2013 – Die Praxis mit den Risikoausschlüsen in der Zusatz-KV ist ein latenter Knackpunkt, weil hier oft die Ansicht eines Schreibtischbeamten über der fachlich fundierten Aussage von Ärzten zu stehen scheint.

Ein KV-Versicherer hat – angeblich nach eigenen Recherchen (!) – festgestellt, dass die junge Kundin unter Akne leide und für dieses angebliche Risiko einen Prämienzuschlag verrechnet. Wer die Praxis mancher KV-Anbieter kennt, weiß, dass so ein Zuschlag lebenslang bleibt und kaum mehr wegzubringen ist.

Für uns war die weitere Vorgangsweise klar, die Unterlagen wurden einem MItbewerber zur Risikoprüfung übergeben, wobei auch auf diese – eingeblidete „Krankheit“ – hingewiesen wurde.

Die diesmal korrekte Prüfung ergab keine Spur von Akne, die Dame hat bis heute eine Haut wie „Milch und Wasser“, natürlich nie ein „Schadenfall“ und der „umtriebige“ Erstanbieter hat den „schwarzen Peter“.

Gerald Winterhalder

office@alcor.at

zum Artikel: „Krankenzusatz-Deckung und Risikoauschluss beschäftigen den OGH”.

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