Bemerkenswerte Untersuchung und Schlußfolgerung

9.5.2018 – Zu diesem Bericht der AK drängen sich gleich mehrere Bemerkungen auf.

Zunächst ist es erfreulich, daß die AK feststellt, daß die Produkte besser und billiger geworden sind. Das belegt ja eindeutig, daß der Wettbewerb funktioniert und die ganze Verdienstlichkeitsdebatte (höhere Prämien bringen höhere Provisionen) keine Substanz hat.

Heraus kommt auch, was wir leider auch wissen: Bei fast 200 Unterscheidungskritierien bei HHV ist das Vergleichen und Beurteilen schwer.

Unmöglich ist, bei einer durchschnittlichen Prämie von 175 Euro p.a. eine maßgeschneiderte Lösung. Das Breitengeschäft in der Versicherungsbranche ist längst eine „Stangenware”. Maßanzüge darf man für 175 Euro Jahresprämie nicht erwarten.

Und dass die AK selbst darauf verweist, wie kompliziert alles (geworden) ist, wissen wir leider auch schon. Aber das wird mit der IDD und der DSGVO und WKINKVO wohl nicht besser.

Rudolf Mittendorfer

r.mittendorfer@verag.at

zum Artikel: „Der fast unmögliche Vergleich von Haushaltsversicherungen”.

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