Die echte Gefahr liegt an der Spitze der Risikopyramide

7.1.2013 – Informierte Kunden und Makler kennen sie schon länger: die Risikopyramide. Unten, an der Basis finden sich zwar häufige (Breite), aber in der Auswirkung nicht speziell existenzbedrohliche Schäden (Höhe). Man ist gut beraten, erst weiter oben zu beginnen, dafür aber die wirklich gravierenden Schadenmöglichkeiten abzudecken. Die echte Gefahr liegt oben!

In sehr vielen Anboten beginnt die Deckung zwar möglichst am Grund („Kummergeld“, entbehrliche Nebenkosten, sinnlos niedrige Spitalgeldversprechnungen etc.) und endet dafür aber viel zu früh. Das heißt zum Beispiel, eine Unfall-Dauerfolgenpolizze mit 10.000 Euro Höchstentschädigung ist als brauchbare Sicherung bei Querschnittslähmung kaum von Wert.

Man soll auch über den Sinn von Insassen-Unfallversicherungen – die ja wesentlich billiger und sinnvoller durch eine 24-h-Unfall-Polizze mit weltweiter Deckung ersetzt werden kann – oder Glasbruchversicherungen, die in den üblichen zehn Jahren oft eine komplette Neuverglasung an Prämie kosten würden, nachdenken.

Im Prinzip sind Selbstbehalte, soferne sie fair gestaltet werden, durchaus sinnvoll und empfehlenswert, aber auch hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Gerald Winterhalder

office@alcor.at

zum Artikel: „Die Versicherungs-Tipps des VKI zum Jahreswechsel”.

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