Ein seltener Fall – der wohl an Bedeutung gewinnen wird

3.7.2013 – Sicher ein sehr seltener Fall, der aber durch die zunehmende Verbreitung von Elektroautos an Aktualität gewinnen wird.

Von der technischen Seite stellt sich zunächst die Frage: Wie konnte die Spannungsspitze überhaupt in die Bordelektrik gelangen? Man geht doch wohl richtig davon aus, dass die Zündung und damit die meisten Verbracher vom Bordnetz getrennt waren, während das Batterieladegerät als Spannungserhalter mit kleiner Leistung die Batterie „auf Trab hält“. Eine Untersuchung der involvierten Komponenten (Bordelektronik, Ladegerät) könnte vielleicht interessante Aufschlüsse geben, auch in Richtung Polarität etc.

Man kann vielleicht davon ausgehen, dass der Porschebesitzer als Logiergast in diesem Hotel abgestiegen war und müsste hinterfragen, ob er für die Benützung der Energieversorgung des Hotels bezahlt hat – und hier sich vielleicht Schadenersatzansprüche ableiten ließen – ein interessanter Fall für die Juristerei.

Die Frage nach der Deckung von Schäden durch Zufuhr externer elektrischer Energie sollte man aber im Auge behalten, denn das wird eben in Zukunft viel öfter bei Elektro- und Hybridfahrzeugen passieren.

Außerdem, wie verhält es sich, wenn man zum Beispiel zu Hause in der Garage die Batterie – eingebaut – nachlädt oder im Pannenfall externe Starthilfe benötigt?

Gerald Winterhalder

office@alcor.at

zum Artikel: „Blitzschlag, Porsche, Überspannung: Streit um Kfz-Kasko vor OGH”.

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