Endlich eine umfassende und kompakte Information

18.6.2018 – Vorweg – ich bin grundsätzlich skeptisch gegenüber zwangsweisen Versicherungen und sehe noch keine Lösung für den Katstrophenfonds bzw. für kranke Versicherungsverhältnisse etc.

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Nachdem maximal 80 Prozent der Eigenheime, Gebäude oder Wohnungen (richtig) versichert sind, bleibt ein erhebliches Delta für die Allgemeinheit, wenn die Katastrophendeckung an die Sachversicherung obligatorisch angehängt wird.

Es könnte/kann auch nicht so bleiben, dass jenen, die versichert sind, diese Leistungen gegen allfällige Entschädigen durch die öffentliche Hand gegengerechnet werden. Da ist der Vorsorgebewusste der Dumme, das kann keine gute Lösung sein.

Abgesehen von den steigenden Schäden – die übrigens nicht nur durch steigende Stürme etc. hervorgerufen werden, sondern ganz einfach auch den gestiegenen Reichtum der Gesellschaft abbilden – ist der Hinweis auf die psychischen Belastungen außerordentlich wichtig.

Ich betreue gerade wieder einige Schäden aus den Überschwemmungen der letzten Wochen – die Betroffenen sind im wahrsten Sinne des Wortes schwer „betroffen“. Eine Art Assistanceleistung für die seelische Aufarbeitung dieses Einschnittes in das Leben wäre tatsächlich ein gute Sache.

Rudolf Mittendorfer

r.mittendorfer@verag.at

zum Artikel: „Der nicht messbare Schaden nach Naturkatastrophen”.

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