Ewige Schüsse gegen private Vorsorge unangebracht

25.9.2019 – Eine Organisation, die es gewohnt ist, dass ihre KundInnen Zwangsmitgliedsbeiträge zahlen, tut sich natürlich leichter mit einem abgabenorientierten Pensionssystem. Als Vorfeldorganisation einer Partei, die Steuern lieber in Pensionserhöhungen als in Ausbildung der Jungen steckt, ist das verständlich.

Und da man auf Seiten der OÖ AK seit Jahrzehnten die staatliche Umlagenversicherung als das Maß aller Dinge bezeichnet, tut man sich naturgemäß sehr schwer zu verstehen, dass es in einer Zeit ohne Zinsen keine Garantieprodukte gibt, die auch noch Performance verzeichnen können.

Offensichtlich werden demographische Erkenntnisse verweigert und die Tatsache, dass die Babyboomer in Pension gehen, ignoriert.

Im Unterschied zu Deutschland, der Schweiz und den meisten anderen EU-Mitgliedsländern ist die steuerliche Förderung der Altersvorsorge in Österreich de facto nicht vorhanden.

Die ewigen Schüsse gegen die private Vorsorge sind völlig unangebracht und entstammen einem Weltbild von einer regulierten Gesellschaft im nordkoreanischem Stil.

Martin Winkel

martin.winkel22@gmail.com

zum Artikel: „Pensionsvorsorge: AK Oberösterreich legt nach”.

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