Folge der Schuldenkrise

8.5.2019 – So sieht eben das Ergebnis von vierzig Jahren jährlicher Neuverschuldung durch Regierungen aus, die das „moderne Österreich”, das „moderne Deutschland”, das „moderne Schweden” ... schaffen wollten.

Statt dass wir auf ein gesundes und kraftvolles, stetiges Wirtschaftswachstum bauen und finanziell aus dem Vollen schöpfen können, haben uns „Bankenrettung” (das Wort ist wirklich bitterer Hohn für jeden Einzelunternehmer!) und „Finanzkrise” (die hätte ehrlicherweise gleich als „Schuldenkrise” bezeichnet werden sollen) nur neue, viel gewaltigere Schulden beschert.

Und damit nicht alles sofort einstürzt, hat die EZB gegen alle Regeln in den Markt eingegriffen und die Kosten für die Schulden auf Null reduziert. Und  – durch Enteignung der von ihr Abhängigen – per Negativzinssatz noch ein Geschäft daraus gemacht.

Jetzt, wo der Bestand der alten, besser verzinsten Papiere merklich dünner wird, wo der EU-oktroyierte Bürokratismus für die Unternehmen immer aufwendiger und drückender wird, bekommen das selbst die langfristig orientierten Kleinanleger zu spüren.

Und das ist erst der Anfang: Sollten die Zinsen tatsächlich wieder steigen, wird sich zeigen, welches Unternehmen die sprichwörtliche Badehose in Form von dreißig- und viel-mehr-jährigen Anleihen bei Vater Staat abgegeben hat und nackt baden gegangen ist.

Es ist hoch an der Zeit, dassß das Pendel vom Finanz-Wildwuchs zur Bürokratur wieder in den normalen Wirtschaftsbereich zurückschlägt!

Christoph Ledel

cml@gmx.com

zum Artikel: „Das Finanzergebnis sinkt und sinkt”.

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