Für kleine Makler finanziell schwer zu stemmen

3.1.2013 – Man kann sehr gespannt sein, wie die Jungmaklerschaft bei 3.000 bis 3.500 Euro Kosten in 24 Monaten auf diese Initiative reagiert. Es interessiert niemanden, ob man diese Kosten absetzen kann oder nicht.

Tatsache ist, dass man es zuerst verdienen muss und dann bezahlen kann. Wieder mal ein Angriff auf die Kleinen in der Branche bzw. drängt ihn dazu, sich dann mit anderen zusammenzuschließen und fördert damit die Großmakler.

Eine Branche, die in den nächsten Jahren Probleme mit dem Nachwuchs hat, dezimiert sich so von selbst und treibt bestehende kleine Makler zurück zu den Versicherungsunternehmen.

Ich kenne niemanden in einer anderen Branche, der einen bestehenden Berufsabschluss hat und indirekt dazu verpflichtet wird, unter Berücksichtigung derart hoher Kosten seine Ausbildung bzw. Weiterbildung unter Beweis stellen zu müssen.

Wichtig ist auch anzumerken: Wenn man sich im VersVG auskennt, heißt das noch lange nicht, dass man dann auch in der BAV oder im Firmenbereich reüssieren kann.

Eine Bestätigung für eine kontinuierliche Weiterbildung ist nicht der Besuch von teuren Seminaren bzw. ein Stundennachweis, dass man dort gesessen ist, sondern ein Test, bei dem diverse Kenntnisse abgefragt werden, aber der Makler selbst entscheiden kann, ob er einen Kurs besuchen will oder durch Selbststudium etc. diese Kenntnisse weiter vorweisen kann.

In welcher Form in Zukunft dieser Erhalt von Bildung verpflichtend sein wird und in welcher Form der Nachweis erfolgen muss, sollte man mal abwarten und nicht in typisch österreichischer Manier wieder den Musterschüler spielen.

Werner Cerny

office@saveyourmoney.at

zum Artikel: „Neues Bildungs-Gütesiegel für Makler”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

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