Gelegenheit, sich um die „Einmach“ zu kümmern

5.3.2013 – Das ist interessant! Eine Institution, die stets um Transparenz für die Bürger (und Pflichtbeitragszahler) bemüht ist, sorgt sich nun, dass zu viel Transparenz diesen Bürgern schaden könnte.

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Ein Insider meinte kürzlich zum Pensionskonto, es werden sich Fragen und Beschwerden häufen, wenn die Entwicklung der eigenen Pension auf dem Konto so gut zu erkennen ist. Ein scheinbar sehnsüchtiger Blick zurück auf das bisherige Motto: „Was der Bürger nicht weiß, macht ihn nicht heiß!“

Die Bürger müssen keine Angst vor den Beratern haben. Die könnten sie haben, wenn ihre Beiträge vom heutigen Einkommen gerade einmal für eine halb so hohe Pension in 20, 30 Jahren reichen und die seinerzeitige Pensionssicherungsreform laut Expertenmeinung bald schon weiterer Absicherungseformen bedarf. Vielleicht erfinden wir noch die 110-prozentige Beschäftigungsquote.

Wenn die staatliche Pensionssuppe gestreckt werden muss, wird sie dünner! Mit dem eigenen Pensionskonto bekommen die Bürger nun die Gelegenheit, sich rechtzeitig um die „Einmach“ zu kümmern, damit sie zum Pensionsantritt wieder dick genug ist.

Akad. Vkfm. Paul Veselka

p.veselka@verag.at

zum Artikel: „Konsumentenschützer fürchten „zu viel Service“ beim Berater”.

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