Mehrfachagenten-Schein lösen

17.4.2013 – Im Kleinkundenbereich wird erst Ruhe einkehren, wenn der Makler günstigere Verträge auch bezüglich Preis-Leistungs-Verhältnis als andere Vermittler anbieten kann, da er ja sein Honorar in erster Linie vom Kunden bekommt. Und das Honorar ist ja vor dem Klienten offen. Und wenn es keine Provision gibt, kann auch keine angeführt werden.

Die ganze Provisionsdebatte ist meines Erachtens im Maklerbereich lächerlich. Makler, die nur per Provisionen entlohnt werden, sind offensichtlich Mehrfachagenten, da sie ja vom „Arbeitgeber“ entlohnt werden. Ich empfehle deshalb, auch den richtigen Gewerbeschein zu lösen, was für Makler ja kein Problem sein kann. Ob es danach aber überhaupt noch ein eigenes Gremium für Makler geben kann, ist eine andere Sache. Darum soll sich dann die Kammer kümmern.

Dies ist zwar eine äußerst vereinfachte Darstellung, aber vielleicht muss man hin und wieder zurück zu den Wurzeln, um die Lage besser bewerten zu können.

Franz Hasenberger

hasenberger@chello.at

zum Artikel: „Die Provisionsoffenlegung und ihre möglichen Folgen”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

+Rudolf Mittendorfer - Äußerst vereinfachtes Wunschdenken. mehr ...

Helmut Posch - An einem Strang ziehen. mehr ...

WERBUNG
Ihr Wissen und Ihre Meinung sind gefragt

Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.

Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu! Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.at.

Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.at.

weitere Leserbriefe
18.4.2013 – Alexander Punzl zum Artikel „Die Provisionsoffenlegung und ihre möglichen Folgen” mehr ...
 
19.4.2013 – Walter Schuster zum Artikel „Die Provisionsoffenlegung und ihre möglichen Folgen” mehr ...
WERBUNG