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Prüfstand Schadenbearbeitung

15.5.2013 – Ein Produkt kann nur so gut sein, wie es vom Hersteller ausgeliefert wird. Wir kennen das Problem aus der Kfz-Industrie, wo zig-tausende Fahrzeuge zum Ärger der betroffenen Käufer zurück in die Werkstätte beordert werden, weil die Produktion offensichtlich wieder einmal bei einem lächerlich billigen Einzelteil sparen wollte und damit die ganze Produktsicherheit in Frage stellte. Diese Rückrufaktionen sind inzwischen fast schon Alltag, aber man sieht daran, hier wird streng kontrolliert und auch gehandelt.

Im Versicherungsgewerbe ist dies – noch – anders. Hier handelt es sich um eine unsichtbare Ware, deren Qualität oft nicht einmal im Wording, sondern sehr oft von der Willkür des Schadenbearbeiters abhängt. Das ist dann erst der Prüfstand, es kann passieren, dass der Kollege am Nebentisch den Fall anders, nämlich positiv, beurteilt.

Je mehr und öfter konsumentenfeindliche Auslegungen publik werden, umso öfter wird ein Umdenken in Richtung Leistungsversprechen erfolgen.

Gerald Winterhalder

office@alcor.at

zum Artikel: „„Große Unterschiede in der Produktsicherheit“”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

Christian Rohringer - Gemeinschaftsprojekt zur Kontrolle der Schadenbearbeitung? mehr ...

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