Risikovermeidung beginnt schon vor dem Kindergarten

7.2.2014 – Wenn man der Vernunft nur mit Pflicht begegnen kann, erkenne ich keine Innovation zur Bekämpfung von Leid und Verlust. Solange von Sachschäden die Rede ist, habe ich mit einer Pflichtversicherung auch kein Problem.

Entweder wird ein Risiko in die Welt gesetzt, oder man begibt sich „freiwillig“ in dessen Nähe. Es scheint, als ob man die Katastrophe geradezu herausfordern möchte, oder es ist kein Ausweg mehr möglich.

Durch monetäre Lösungen verlieren Sachschäden ihren Schrecken, bergen in sich eine nicht neue, aber bekannte und nicht mindere Gefahr. Wo liegt das Problem von derartigen Ereignissen und was ist schützenswert? Die Gesundheit? Wenn es so ist, ist eine Anordnung von hoher Hand kein vertretbarer Ansatz.

Die Vermeidung von Risiken beginnt bereits vor dem Kindergarten. Es ist nicht die Welt in Gefahr, sondern diejenigen, die wir in die Kindergärten schicken.

Oswald Szabo

office@vmszabo.at

zum Artikel: „Naturkatastrophen: Staat soll Anreize zur Eigenvorsorge schaffen”.

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