„Spielregeln” und Kalkulation anpassen

21.8.2014 – Das Beispiel Mountainbiken zeigt sehr deutlich, dass die „Spielregeln” in manchen Versicherungsbereichen an die aktuellen Entwicklungen im Sport angepasst werden müssen.

Gegen Mountainbiken an sich gebe es ja nicht allzuviel einzuwenden, würde die sportliche Aktivität hauptsächlich aus schweißtreibendem Bergaufstrampeln mit moderatem Bergabfahren bestehen. Doch leider hat sich aus meiner Sicht ein sehr gefährlicher Trend entwickelt: rauf mit der Seilbahn und dann so schnell wie nur irgend möglich in gefährlichem Gelände zu Tal preschen.

Darauf muss man in der Kalkulation bei privaten Unfallversicherungen reagieren, die Prämien dem sehr hohen Risiko anpassen und eventuell sogar über (schmerzliche) Selbstbehalte nachdenken. Auch ob überhaupt Taggeld für diese Unfälle angeboten wird, wäre zu prüfen.

Gerald Winterhalder

office@alcor.at

zum Artikel: „Risiko Mountainbiken: vom Rad ins Spital”.

Ihr Wissen und Ihre Meinung sind gefragt

Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.

Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu! Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.at.

Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.at.

weitere Leserbriefe
WERBUNG