Risikoprüfungsplattform kommt nach Österreich

24.7.2026 – Die in Deutschland bereits seit mehreren Jahren tätige Risikoprüfungsplattform vers.diagnose startet in Österreich. Sie soll die Klärung von Risikofragen in der Beratung vereinfachen. Zu Beginn sind Continentale, Europa, Hannoversche, Dialog und Interrisk angebunden. Erfasst sind Produkte aus den Sparten Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Risikoleben.

Das Insurtech vers.diagnose, betrieben von der gleichnamigen Versdiagnose GmbH mit Sitz in Hannover, startet in Österreich. Die Plattform ist ein Gemeinschaftsprojekt des ebenfalls in Hannover ansässigen IT-Dienstleisters fb research und der Munich Re.

Die an Vermittler gerichtete Plattform ist Anbieterin für digitale Risikoprüfungen und Antragsprozesse in der biometrischen Absicherung.

In Deutschland ist das Angebot seit mehr als zehn Jahren auf dem Markt und führt dort nach eigenen Angaben jährlich mehr als 300.000 Risikoprüfungen für über 200.000 registrierte Nutzer durch.

Erfasst sind unter anderem Berufsunfähigkeits-, Risikolebens-, Erwerbsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen; 26 Versicherer und Versorgungswerke sind den Angaben zufolge angeschlossen.

Start in Österreich

Seit kurzem steht die Plattform nun auch Versicherungsmaklern, -beratern und Finanzvertrieben in Österreich zur Verfügung.

„Die Registrierung ist kostenlos, ebenso die Nutzung der Plattform für Risikovoranfragen und finale Votierungen am Point of Sale“, wird in der Mitteilung vom Donnerstag ausgeführt.

Zum Start sind in Österreich die Sparten Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung abgedeckt. Fünf Versicherer bzw. Marken sind angebunden: Continentale, Europa, Hannoversche, Dialog und Interrisk.

Ausweitung in Arbeit

Die Continentale habe den Marktstart in Österreich „aus Überzeugung aktiv begleitet“, wird Thomas Pollmer, Leiter des Produktmanagements Leben bei Continentale und Europa und Geschäftsführer der Continentale Assekuranz Service GmbH, in der Mitteilung zitiert.

Damit biete man den Maklern nun „eine vollkommen kostenfreie Lösung, um gesundheitliche Risiken bei der Arbeitskraft- und Todesfallabsicherung direkt im Beratungsgespräch rechtlich verbindlich und ohne Wartezeit prüfen zu können“, so Pollmer.

„Vermittler sparen sich die Voranfrage per E-Mail oder Telefon und erhalten ihr Votum direkt am Point of Sale“, sagt Versdiagnose-Vertriebsdirektor Lennert Paech. Weitere Anbindungen österreichischer Versicherungsunternehmen seien bereits in Arbeit.

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