7.5.2026
Das Schadenmanagement ist mit einem Strom großer Datenmengen konfrontiert, von dem ein wesentlicher Teil in unstrukturierter Form – etwa als E-Mails, Fotos oder Rechnungen – eintrifft, stellt die VAV fest. Mit Hilfe der KI-Lösung „Swift Robin“ sei sie nunmehr jedoch in der Lage, „100 Prozent der eingehenden Kfz-Schadenmeldungen automatisiert zu bearbeiten“, teilte sie am Mittwoch mit.

Unabhängig von Zeitpunkt oder Kanal könne man Schadenmeldungen somit unmittelbar erfassen; erstmals werde unabhängig von Geschäftszeiten eine Schadenanlage rund um die Uhr möglich. „Schäden werden unmittelbar verarbeitet, im System angelegt und eine Erstinformation mit Schadennummer, Kontaktdaten und Infos über die weiteren Schritte ausgelöst“, erläutert die VAV.
Damit entstehe eine durchgängig digitale Schadenbearbeitung von der Meldung über die Anlage bis hin zur Schadenzahlung. Die KI helfe, „Geschwindigkeit und Qualität in der Bearbeitung spürbar zu erhöhen“, sagt Nedim Hasakovic, Leiter der Abteilung Schadenmanagement Privatgeschäft in der VAV. Nach dem Roll-out im Kfz-Bereich will der Versicherer diese Lösung nun schrittweise auf weitere Sparten ausweiten.

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